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	<description>Der GemeinsamLaufTreff mitten im Ruhrgebiet</description>
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		<title>Bunert Lichterlauf</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen zusammen! Bevor wir uns gleich auf den Weg zu Schneckentreffen im Königsforst machen, noch kurz ein kleiner Bericht vom Lichterlauf gestern abend in Duisburg! Irgendwie lief gestern nachmittag nicht so hektisch wie gewohnt. Nachdem Regina etwas verspätet von der Arbeit kam, war bei mir die Luft raus, ganz früh loszufahren und mir die anderen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=146&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen zusammen!</p>
<p>Bevor wir uns gleich auf den Weg zu Schneckentreffen im Königsforst machen, noch kurz ein kleiner Bericht vom Lichterlauf gestern abend in Duisburg!</p>
<p>Irgendwie lief gestern nachmittag nicht so hektisch wie gewohnt. Nachdem Regina etwas verspätet von der Arbeit kam, war bei mir die Luft raus, ganz früh loszufahren und mir die anderen Läufe vorher anzusehen.</p>
<p>Also sind wir ganz gemach gegen 18:45 Uhr losgefahren und konnte gerade noch sehen, wie der Firmenlauf auf die Strecke ging.</p>
<p>An der Videowand war noch keiner, also sind wir erst mal zur Startnummernausgabe gegangen um die Startnummern und das diesjährige Käppi, übrigens ins grau, abzuholen.</p>
<p>Ging alles problemslos und als wir an der Videowand waren, standen dort schon Flinki und Siggi. Also noch eben schnell zum Parkplatz und die hindernde Oberbekleidung abgelelgt und dann schnell wieder zurück zur Videowand. Jetzt waren fast alle da: Klaus, Flinki, Siggi, Ulrike mit Freundin, Günni, Regina und ich. Es fehlten noch Björn und Meike. Während die anderen nun ihre Sachen in irgendwelche Autos verstauten, kamen auch noch Björn und Meike. Jetzt fehlte eigentlich nur noch OlliH. Gesehen haben wir ihn dann aber leider nicht, nur von ihm gehört, als der Streckensprecher ihn kurz nach meinem Zieleinlauf ansagte!</p>
<p>So, 20:30 Uhr, nur noch drei Ralfen vom Start entfernt, verkündet der Streckensprecher, dass die Firmenläufer nicht so schnell wie geplant sind und sich der Start des Hauptlaufes um 10 Minuten verschiebt!</p>
<p>Ist eigentlich nicht so schlimm, denn die Temperaturen sind angenehm und mehr als nervös werden kann man ja auch nicht.</p>
<p>Mit Günni zusammen will ich unter 55 Minuten laufen und Meike schließt sich uns an. Ganz dreist wählen wir das Ende des ersten Startblocks, eigentlich sub50, aber ich habe da so meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr!</p>
<p>Jetzt aber zum eigentlichen Lauf!</p>
<p>20:55 Uhr fällt der Startschuß und recht locker traben wir mit den schnellen Hirschen und Hirschinnen über die Startlinie. Uhr gedrückt und weiter geht&#8217;s. Das Tempo ist angenehm, die Zuschauer feuern uns an und alle sind ganz locker drauf. Ich erkläre Günni noch schnell, dass wir etwas schneller, so ungefähr mit 05:15 Minnuten unterwegs sind und ich wharscheinlich ab KM 3 nicht mehr zur Komunikation beitragen kann. Jetzt biegen wir auf die eigentliche Laufstrecke ein und Km 1 ist mit 05:15 Minuten Geschichte.</p>
<p>Günni geht&#8217;s offensichtlich gut, denn ich merke, wie er jetzt das Tempo etwas forciert. Aber es ist ja auch zu verführerisch leichtfüssig an den anderen vorbeizutraben, die noch langsamer sind als wir. Es ist deutlich weniger Action an der Strecke als letztes Jahr, aber wir können frei laufen und es macht richtig Spaß. Kurz vor der 2-km-Markierung ist für den ersten Läufer der Wettkampf schon mit Wadenproblemen zu Ende. Wir gehen locker mit 04:55 Minuten (sach ich doch!) durch und ich versuche das Tempo wieder auf 5:15 zu drücken. Das Ende, &#8216;ne nicht unseres, sondern das der Regattastrecke naht und auf der anderen Seeseite macht die einzige Mobile Disko an der Strecke ziemliches Spektakel. Fröhlich in die Zuschauer winkend rennen wir dann Richtung Start und Ziel!</p>
<p>Die Disko hat genau bei KM 3 aufgebaut, was bei uns, da auch noch eigene KM-Schilder plaziert sind, zu etwas Verwirrung führt. Auf der zweiten Runde klärrt sich das aber und mit 05:13 Minuten sind wir wieder voll im Plan.</p>
<p>Entgegen meinen Erwartungen werde ich doch noch nicht einsilbig, bzw. sprachlos, aber merke, das Günni ziemlich zu beissen hat. Ich denke mir, wenn ich ihn jetzt noch bis km 5 motivieren kann, dann kann er etwas rausnhemen und kommt sich unter 55 Minuten rein. mein Ziel habe ich mitlerweile insgeheim auf sub53 hochgeschraubt. Also kurz versucht Günni aufzubauen und mit 05:18 Minuten haben wir nicht zu viel verloren.</p>
<p>Jetzt kommt die leichte Steigung mit der kurzen giftigen Rampe am Ende. Im Gegensatz zu letzten Jahr &#8222;sprinte&#8220; ich mit kurzen Schritten die Rampe hoch. Günni macht mir jetzt doch etwas Sorgen und hundert Meter weiter schickt er mich weg. Ich sag ihm noch, dass er nicht mehr wie 15 Sekunden zurücknehmen soll, dann passt&#8217;s schon. Bis zum Ende des Gefälle&#8217;s ist meine Atmung wieder im grünen Bereich und ich orientiere mich nach vorne. Rechts plärrt der Streckenposten und mit 05:07 Minuten geht es auf die zweite Runde.</p>
<p>Auf dem nächsten KM sind die Lichtverhältnisse nicht ganz so prickelnd, da einige Laternen ausgefallen sind. Trotzdem kann ich mich läuferweise nach vorne hangeln. Bis KM 6, nochmal genau in 05:07 Minuten bin ich bis zu einem Läufer aufgelaufen, der wie ein Walross schnauft (oder ist es schon röcheln?). Ich passiere ihn mit leichter Beschleunigung, doch er will sich nicht geschlagen geben und ich kriege das Röcheln nicht aus dem Ohr. Nach zwei weiteren Tempoverschärfungen gibt er dann aber auf und ich hänge mich erst mal hinter ein Päarchen vom LC Duisburg. Naja, etwas Erholung kann ich jetzt schon gebrauchen und ich ruhe mich bis KM 7 aus. Mit 04:59 Minuten passiere ich das Schild und nehme mir vor, die Duisburger bis zur Disko passiert zu haben.</p>
<p>Das gestaltet sich zwar nicht ganz so einfach und die Petroleumfackeln im Diskobereich sind auf dieser Runde auch nicht wirklich leistungsfördernd, aber ich schaffe es. Mit glatt 05:00 Minuten geht es weiter.</p>
<p>Jetzt habe ich niemanden direkt vor mir, und die paar, die mich überholen, sind zu schnell für mich. Dieser KM wird richtig hart und jetzt fallen mir Günni&#8217;s Worte ein: Warum tuen wir uns das an?</p>
<p>Das sind natürlich die vollkommen falschen Gedanken und kurz vor KM 9 rauscht Maria, die Vereinskollegin von Klaus, die mit Wadenproblemen an der Start geangen war, an mir vorbei. So nicht junge Frau, denke ich und trotz Steigung und Rampe verlieren ich auf dem KM mit 05:00 Minuten nichts. Allerdings kann ich auch nicht zu Maria auflaufen.</p>
<p>Allerdings meinte ich bei der Rampe gesehen zu haben, dass sie etwas schwächelt. Da male ich mir für die Zielgerade noch eine kleine Chance aus. Also abwärts Richtung Zielgerade die Atmung wieder normalisiert, links ab , Maria ist etwa 5 Meter vor mir und ich schalte den Turbo zu. Langsam aber sich ziehe ich an ihr vorbei, aber fiel schneller geht es jetzt wirklich nicht mehr. Hoffentlich reicht es die letzten 150 Meter noch. Aber ich sehe Maria erst im Ziel wieder! Mit 04:53 wird der Letzte mein schnellster KM und mit 50:29 Minuten habe ich meine Zeit vom letzten Jahr um 6 (in Worten sechs) Minuten unterboten, um nicht zu sagen pulverisiert.</p>
<p>Maria blieb noch unter 50 Minuten und hatte aber ziemliche Seitenstiche. Jetzt erst mal den Becher geschnappt und Iso eingeflösst. Björn und Siggi sind im Plan gebleiben und kurz nach mir kommt Meike mit 53nochwas rein und strahlt sich einen zurecht!</p>
<p>Nach und nach trudeln alle ein und nachdem sich Björn und Meike verabschiedet haben, machen wir uns auf den Weg zum Italiener. Irgendwie macht es mir schon Sorge, dass Günni weg ist, aber die anderen bringen ihn dann doch mit zum Italiener und er ist mit 55:02 Minuten fast nach Wunsch gelaufen.</p>
<p>Maria will auch noch mit, hat aber Probleme mit den Leuten, die bei ihr mitfahren und kann leider erst zum Italiener, als wir unsere Pasta und Pizza schon verdrückt haben.</p>
<p>Kurz vor 12 machen Regina und ich uns wohlgestärkt auf den Heimweg und das nächste mal klatsche ich die 50 an die Wand!!!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/146/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=146&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Rhein-Ruhr Halmarathon</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Zusammen! Da dies mein zweiter Duisburger Halbmarathon war, habe ich mal zum Vergleich ein Eigenquote des letzten Jahres beigefügt! Zitat: von mir vom letzten Jahr Zuerst die Vorbereitung gestern. Flinki und Spike hatten einen kleines italienisches Restaurant ausgesucht, in dem es günstig supergute Pastagerichte gab. Die Bilder hat Uwe ja schon Online gestellt. Mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=142&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen!</p>
<p>Da dies mein zweiter Duisburger Halbmarathon war, habe ich mal zum Vergleich ein Eigenquote des letzten Jahres beigefügt!</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Zuerst die Vorbereitung gestern. Flinki und Spike hatten einen kleines italienisches Restaurant ausgesucht, in dem es günstig supergute Pastagerichte gab. Die Bilder hat Uwe ja schon Online gestellt. Mit der nötigen Flüssigkeit in Form von reichlich Wasser ergab das heute Morgen bei der &#8222;amtlichen&#8220; Kontrolle 2 kg Mehrgewicht!</p>
<p>Auf Mooris Anraten hin, gab es gestern Spaghettti Bolognese mit Rotwein! Natürlich gefolgt von ordentlich Wasser wegens der ausreichenden Hydrierung!!!</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Also gegen 05:30 Uhr ging der Wecker. Schnell aus den Federn und einen Kaffee verdrückt. Dann im Forum noch schnell die Bilder von gestern abend geschaut, die Hunde versorgt und gegen 07:00 Uhr Richtung Duisburg auf den Weg gemacht.</p>
<p>Irgendwie waren wir heute morgen etwas langsamer und fast hätte ich Moori schon verflucht, da sich leichte Anflüge von Durchfall einstellten. Dadurch verzögerte sich die Abfahrt bis 07:20 Uhr.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
In der Autobahnabfahrt dann ein kleiner Stau, der von freundlichen Helfern in Senfgelb schnell aufgelöst wurde. Von der Abfahrt war es dann noch ca. 150 m bis zum Parkplatz, wo ein Vereinkollege noch einen Parkplatz frei gehalten hatte, sodass wir gegen 08:10 Uhr den Wagen geparkt hatten.</p>
<p>Wir waren fahrtechnisch wohl etwas schneller unterwegs, denn gegen 08:00 Uhr waren wir an besagter Autobahnausfahrt, aber die Polizei fing mit Verkehrsregelung erst gegen 08:10 Uhr an, als wir den Stau und die Ausfahrt hinter uns hatten!</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Jetzt noch kurz auf die Toilette (&#8222;Jeder bitte nur einen Baum&#8220;), noch Nadine gesucht und dann den Startbereich, wo sich gerade die letzten Marathonis auf den Weg machten, aufgesucht.<br />
Gut das dort so viele Bäume waren!<br />
Irgendwie hatte ich es mit der Flüssigkeitsaufnahme wohl doch etwas übertrieben!</p>
<p>Die Parkplatzsuche gestaltete sich dieses Mal etwas schwieriger, aber am Ende war dann ein Platz direkt am Ende der Startaufstellung gefunden.<br />
Erst mal hinter den nächsten Baum, denn w.g. war ich sehr gut hydriert!<br />
LA-Singlet an, Sonnenschutzcreme auf die Arme und Schultern, noch einen halben Liter Iso, Melkfett auf die Brustwarzen und Elektrodengel auf den Brustgurt, 08:40 Uhr, alles fertig. Also nochmal hinter einen Baum, w.g. war ich sehr gut hydriert.<br />
Walter kam dann auch und wir machten uns zusammen warm. Gegen 09:05 Uhr kam Uwe kurz vorbei und Klaus brachte noch zwei Vereinskollegen/innen mit.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
09:10 Uhr: Endgültig begeben wir uns in die Startaufstellung, natürlich, wie es sich für Anfänger gehört ganz nach hinten! War es jetzt 09:15 oder wie vorher angesagt 09:20 Uhr, keine Ahnung, war viel zu nervös.<br />
&#8222;Auf die Plätze&#8220;, Startschuss!</p>
<p>War dieses Jahr eigentlich nicht anders, ausser dass ich viel weiter vorne stand und selbst da noch zweimal raus musste. Btw hatte ich schon erwähnt, dass ich sehr gut hydriert war?</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Wie erwartet passiert erst mal gar nichts. Langsam gehend bewegt sich die Läuferschar auf die Startlinie zu. Dann kurz die Uhr gedrückt und ab gehts. Die Temperatur liegt geschätzt bei 23°C und ich finde schnell meinen Laufrythmus. Wie geplant, bei der Temperatur etwas langsamer und der erste KM ist nach 06:52 min. (HF 144) etwas zuuuu langsam.</p>
<p>Die Temperatur liegt Gott sei Dank heute nur so bei 15°C und der erste Kilometer läuft erschreckend langsam mit 05:55 (HF 148 )<br />
@Klaus: Hatte nach 22 sek. irgendwie auf die Uhr gedrückt, du hattest Recht!</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Also etwas die Geschwindigkeit erhöht und links ab Richtung Neudorf. Der zweite KM läuft dann mit 06:35 min. (HF 147) etwas besser.</p>
<p>Der Zweite läuft dann schon wesentlich besser mit 05:37 min. bei HF 158.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Auf dem nächsten ruft dann allerdings schon wieder der Baum und der KM 3 steht mit 07:16 min (HF 145) zu buche.</p>
<p>Das dritte KM-Schild steht hinter einem Auto, sodass ich es erst nicht sehe. So bleiben nachträgliche 05:47 min. mit Hf 160.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Jetzt biegen wir vor dem Bahnhof links ein und passieren diesen auf der Rückseite. Bin voll im Plan, KM 4 mit 06:32 min. (HF 147).</p>
<p>Natürlich wir der nächste KM entsprechend schneller. Walter, Klaus und Maria (Vereinskollegin von Klaus) sind immer noch da, nur die Gespräche werden weniger und meine Blase meldet sich auch schon wieder, aber noch bin ich hart. (05:18 min. HF 157)</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Hinter dem Bahnhof gehts links weiter und über die A 59. Dann bei KM 4,5 trennen wir uns von der Marathonstrecke und biegen in der Altstadt Richtung Hochfeld ab. Hier erwischt mich das erste Mal die Sonne so richtig. Kein Wind weht und der 5. KM schlägt mit 06:49 (HF 149) zu buche.</p>
<p>Die Sonne kommt so richtig raus und ich kann dem Harndrang immer noch widerstehen. Jetzt ist der KM-Schnitt ziemlich im Plan! (05:28 min HF 157)</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
KM 6 ist mit 06:39 min. (HF 150) nicht aufregend, nur das langsam die erste Verpflegungsstelle kommen könnte.</p>
<p>Bis hinter die neue Verpflegungsstelle schaffe ich es nicht mehr. Also kurz vorher ein Gebüsch gesucht (Hatte ich schon erwähnt, dass ich sehr gut hydriert bin?) und trotz Getränkeaufnahme schaffe ich spielend wieder den Anschluss an die anderen (05:43 min HF 163).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Auf KM 7 verlangt die Natur zum wiederholten Male ihr Recht, aber ich schaffe diesen noch in 06:49 min. (HF 151).</p>
<p>Auf KM 7 lässt sich Klaus etwas zurückfallen und Uwe zieht an mir vorbei.<br />
(05:18 min HF 167).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Im Kilometer 8 endlich die erste Verpflegungs- und Wasserstelle. Da diese vorher angekündigt wird, kann ich das Tempo etwas erhöhen, um durch das Gehen in der Verpflegungsstelle nicht zu viel Zeit zu verlieren. Also ein Becher Iso-Getränk, ein Becher Wasser und den KM in 06:46 min (HF 151) erledigt.</p>
<p>Ein Becher Wasser an der nächsten Verpflegungsstelle, Maria hat leider Iso erwischt und kippt den direkt weg. Ich kann wie immer nur im gehen Trinken und muss dann wieder etwas Gas geben um Maria wieder zu erreichen. Walter kann das Tempo nicht mehr mitgehen (05:21 min HF 162).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Mit soviel Flüssigkeit läuft es wieder richtig rund und KM 9 ist in 06:34 min (HF 151) bewältigt.</p>
<p>Was oben reingeschüttet wird, muss auch irgendwann wieder unten raus. Bei mir ist es heute etwas schneller, weil w.g. ich bin sehr gut hydriert. Also wieder Rechts ran und Wasser marsch. Jetzt gelingt es mir zwar noch mal an Maria ranzulaufen, aber bei der nächsten Verpflegungsstelle schaffe ich es nicht mehr (05:23 min HF 147 (?)).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
KM 10 läuft nicht ganz so gut. Ich passiere Wanheimerort mit 06:52 min (HF 151).</p>
<p>An der nächsten Verpflegungsstelle gönne ich mir neben Wasser auch eine halbe Banane. Bis auf 15 m kann ich danach wieder zu Maria auflaufen, aber ich komme nicht mehr ran (05:33 min HF 166).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Auf KM 11 erwischen mich ein Kindergarten mit Wasser zum Abkühlen und der nächste Offizielle Verpflegungsstand. Das kostet Zeit: 07:30 min. (HF 149). Also wieder etwas angezogen und ab gehts Richtung Buchholz.</p>
<p>Es läuft weiter prima und so spare ich mir die nächste Verpflegungsstelle (05:30 min HF 161).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
In einem netten Wohngebiet die ersten Duschen. Nach dieser Erfrischung klappt der KM 12 in 06:44 min. (HF 152).</p>
<p>KM 12 läuft mit Publikumsunterstützung gut, nur der Flüssigkeitshaushalt ist noch nicht ganz ausgeglichen.(05:25 min HF 166)</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Der KM 13 erfreut uns wieder mit einer Verpflegungsstelle, was wieder etwas Zeit kosten: 07:17 min. (HF 149).</p>
<p>Am nächsten Verpflegungsstand nehme ich mir ein Wasser und hoffe, dass ich die Flüssigkeit bald wieder los werden kann. W.g. ich bin sehr gut hydriert. Auch dass klappt auf diesem KM noch. (05:34 min HF 164)</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Auf dem nächsten Kilometer kurz vor Querrung der A 59 der nächste Verpflegungsstand. Wie üblich ein Iso und ein Wasser, dann einen Teil des Wassers ins nächste Gebüsch gebracht und ab über die Autobahn: 07:09 min. (HF 151).</p>
<p>Wegen einem leichten, mehr mentalen Durchhänger, leiste ich mir am nächsten Verpflegungsstand noch eine Cola, bevor es über die A 59 und unter den Bahngleisen durchgeht (05:59 min HF 164).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Der KM 15 beginnt, wie der vorherige endete, mit einem Verpflegungsstand. Irgendwie habe ich hier ziemlich Zeit vertüdelt, denn die Uhr zeigt 08:35 min. (HF 142).</p>
<p>Den nächsten Verpflegungsstand spare ich mir jetzt, dafür muss ich am Ende des KM noch ein letztes Mal rechts ran, w.g. ich war sher gut hydriert. (05:47 HF 162)</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Nun geht es paralell zur A 59 lang und gerade Richtung Wedau. Die Unterstützung durch die Zuschauer wird immer besser, überall Klatschen, aufmunternde Worte und Duschen. Auch die KM-Zeit wird hier wieder besser: 06:57 min. (HF 153).</p>
<p>Es sind wesentlich weniger Zuschauer wie letztes jahr auf der Strasse. Trotzdem kann ich die KM -Zeit noch mal auf 05:35 min. (HF 165) hochschrauben.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
KM 17 bringt die Vorfreude auf den vorletzten Versorgungsstand, und es läuft jetzt irgendwie runder: 06:49 min. (HF 154).</p>
<p>Auf KM 17 kann ich den Schnitt noch fast halten (04:40 min HF 165).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Zu Anfang von Km 18 dann der vorletzte Verpflungungsstand und die Zeit bröckelt wieder etwas: 07:08 min. (HF 152).<br />
Die Zeit bröckelt weiter und nachdem ich den vorletzten Verpflegungsstand ausgelassen hatte, bin ich froh, dass noch einer kommt (05:48 min HF 164).<br />
[quote]<br />
von mir vom letzten Jahr<br />
Nun folgt eine lange Gerade auf der ich zum letzten Mal in die Büsche muss und der letzte Versorgungsstand. KM 19: 07:46 min. (HF 154).</p>
<p>Durch ein letztes Ralfen (hatte ich schon angemerkt, dass ich sehr gut hydriert war?) und Wasser fassen an der letzten Verpflegungsstelle war der 19er der erste und letzte KM &gt; sechs Minuten (06:05 min HF 164).</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Nun kurz Resümee gezogen. Noch ungefähr 2,1 km, alles schattig und die Entfernung kenne ich ja. Also dann jetzt mal einen kleinen extra Wettkampf gestartet.<br />
Nachdem ich auf den letzten Kilometern bereits einige überholt habe, die sich das Rennen nicht richtig eingeteillt haben, kann ich jetzt mit einer kleiner Tempoerhöhung, KM 20 : 06:03 min (HF 162), immer mehr Langsame und Geher einsammeln.</p>
<p>Also noch mal die letzte Kräfte mobilisiert und den Motor hochgedreht. Eine Einsammelaktion wie letztes Jahr wird es dieses mal nicht, aber mit 05:18 min. [HF 168] geht da doch noch was.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Kommt für die Psyche unwahrscheinlich gut. Also noch etwas zugelegt und mit Sambaunterstützung und einer Gänsehaut in der engen Zuschauergasse vor dem Stadion ins Stadion rein und auf den letzten Metern im Schlußspurt noch mal so 10 Läufer kassiert. Letzter KM und der Rest: 06:14 min. (HF 169).</p>
<p>Die Sambakapelle nehme ich dieses Jahr nur am Rande war. Auch auf dem letzten Km sind wesentlich weniger Zuschauer unterwegs. Dafür steht kurz vor dem größtem Getümmel das Kahlhörnchen mit grossen Augen an der Seite und schreit mir irgendwas zu. Dann geht es auch schon Richtung Stadion und mit Erstaunen sehe ich auf einer Uhr die Anzeige 01:56:irgendwas. Da ist ja Sub-2-Stunden noch drin. Also noch mal etwas zugelegt und rein ins Stadion. Super Stimmung und der Marathonspitzenreiter hat mich nicht eingeholt. Mit 05:23 min. bei HF 173 für den Rest der Strecke laufe ich mit 01:57:51 durchs Ziel. Die DurchschnittsHF liegt bei 162 bmp, also 88% HFmax.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Schaffe es im Ziel erst mal nicht sofort meine Uhr zum stehen zu bringen. Dann klappts aber doch und ich liege mit meiner gestoppten Zeit nur 5 Sekunden über der Nettozeit von 02:26:00</p>
<p>Bin immer noch erfreulich frisch und nach einem Iso, einem Wasser und einem Bier gehts mir blendend. Noch kurz das Finisher-T-Shirt abgeholt und dann zu den Vereinskollegen um auf Regina zu warten.</p>
<p>Der ersten Bekannten, den ich finde ist Uwe. Gemeinsam stellen wir uns bei den Finishershirts an. Dann kommen auch bald Maria und Klaus dazu und danach wollen wir uns erst mal ein Köpi gönnen.<br />
Im Gegensatz zum letzten Jahr klappt hier aber auch garnichts. Erst stehen wir in der Reihe, die sowieso viel langsamer bediehnt wird und dann geht dort auch noch das Bier aus und der Zapfer verschwindet. Also wird es erst mal nichts mit Köpi und ich verpasse auch noch den Einlauf von Regina. Dafür ist zwischendurch Walter aufgetaucht.</p>
<p>Zitat:</p>
<p>von mir vom letzten Jahr<br />
Als die auch da ist, noch ´ne Banane und ´ne Runde Apfelschorle für alle. Dann noch kurz die Zeit in die Medaille gravieren lassen und dann wollen wir nur noch nach Hause. Ausserdem warten dort die Hunde.</p>
<p>Irgendwann habe ich dann auch Regina wiedergefunden. Statt dem Köpi, jetzt habe ich da auch keine Lust mehr drauf, gibts jetzt noch ein paar Becher Cola und eine Banane und dann noch schnell die Zeit in die Medaille gravieren lassen und nachdem das Hörnchen auch ausserhalb des Stadions nicht zu sehen ist, schnell nach Hause.</p>
<p>Jetzt kann die Laufwoche in Ehrwald kommen und ich bin gespannt wie dicht ich beim Sonnwendlauf an die 50 Minuten kommen kann!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/142/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=142&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ruhrauenlauf</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 13:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen zusammen! Vorab erst mal das Resümee. Man kann so einen landschaftlich wunderschönen Wettkampf als Trainingslauf viel besser geniessen und trotzdem noch gemütlich eine StreckenPB laufen! Aber jetzt mal von Anfang an und mit der gewohnten Präzision. Unerwartet konnte ich etwas früher anreisen, was zur Folge hatte, dass ich Katja kurz vor dem Zieleinlauf auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=136&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen zusammen!</p>
<p>Vorab erst mal das Resümee. Man kann so einen landschaftlich wunderschönen Wettkampf als Trainingslauf viel besser geniessen und trotzdem noch gemütlich eine StreckenPB laufen!<br />
Aber jetzt mal von Anfang an und mit der gewohnten Präzision.</p>
<p>Unerwartet konnte ich etwas früher anreisen, was zur Folge hatte, dass ich Katja kurz vor dem Zieleinlauf auf ihrem 5er noch begroupen konnte. Stefan habe ich leider verpasst. Auch hinterher habe ich beide nur noch kurz von weitem gesehen und wech warnse!</p>
<p>Ach ja, die Sonne hatte ich natürlich auch mitgebracht!</p>
<p>Die Startunterlagenausgabe klappte wieder vorzüglich und schnell und auch die Parkmöglichkeiten waren dieses Jahr wesentlich besser geregelt!</p>
<p>Als ich mir dann die Kinderläufe anschaue treffe ich Klaus und wir können uns noch kurz unterhalten.<br />
Dann gegen 16:30 Uhr wird es dann Zeit langsam mit den Vorbereitungen zu beginnen. Also zum Auto, 1/2 Liter Iso nachgefüllt und die Laufschuhe geschnürrt und die Startnummer am Singlet befestigt. So habe ich mich dann erst mal so 2 km warmgelaufen und danach etwas gedehnt, während im Stadion das Läuferanimationsprogramm, sprich Warmhüpfen, läuft!</p>
<p>Dann sehe ich Björn &#8216;s Blondschopf und gemeinsam laufen wir uns im Stadion noch mal 2 Runden warm. Björn stellt mir noch kurz Meike vor und muss dann auch schon zu Start des &#8222;Profilaufes&#8220;.</p>
<p>Ich habe ja noch 5 Minuten länger Zeit und da ich ja nicht schnell laufen will, begebe ich mich schon mal zum hinteren Bereich der Startaufstellung! Dort findet mich Helmut und wir beschließen, denn Lauf gemeinsam anzugehen!</p>
<p>17:30 Uhr, die Profis sind weg und der Rest geht in die Startaufstellung. Schön weit hinten und aufpassen, dass wir nicht gerade in einer Pfütze stehen, warten wir auf den Startschuß.</p>
<p>Dieser fällt pünktlich, wir gehen bis zur Startlinie, Uhr gedrückt und ab gehts. Wir haben uns ziemlich gut postiert, da uns auf den ersten 500 m nur wenige Überholen. Mein Tempogefühl sagt &#8222;Voll im Soll&#8220;, aber mein Pulsmesser signalisiert 10 bmp zu viel. Aber was soll &#8216;s, sowas habe ich nicht zum ersten Mal und beunruhigt mich nicht mehr. Das erste KM-Schild, supergroß und in knalligem rot, kommt uns entgegen und wird planmäßig mit 5:57 min (HF 155 = 83%) passiert.</p>
<p>Weiter geht es an der Ruhr entlangt, kurz einen Deich hoch und bald auch schon wieder runter. Die Ersten sammeln wir jetzt schon ein und KM 2 ist mit 5:57 min (HF 162 = 87%) Geschichte.</p>
<p>Nun geht es eine kurze Steigung über eine vorbildlich abgesperrte Straße hoch und in einen kleine Park. Komisch, letztes Jahr gab es hier die erste Wasserstelle und jetzt ist nichts zu sehen. Mir ist es egal, denn bei diesem Tempo, brauche ich nichts zu trinken und KM 3 gibt auch &#8216;ne Punktlandung in 5:56 min (HF 163 = 88%).</p>
<p>Helmut ist jetzt nicht mehr so gesprächig und ich glaube Wasser wäre für ihn nicht schlecht. Gott sei dank, kommt dann doch die Wasserstelle und auf Helmuts Seite der Strecke kommen die Helfer mit dem Nachfüllen nicht nach. Auf meiner Seite gehts und schnell kann ich noch einen Becher für Helmut greifen. Der kann gerade noch einem Poller ausweichen, da die Wasserstelle wirklich ungünstig gewählt wurde. So erfrischt geht &#8216;s bergab Richtung Parkplatz am Stadion. Die 4er-Markierung wird mit 5:54 min (HF 164 = 88%) passiert und es geht auf der Rückseite des Stadions wieder an der Ruhr lang.</p>
<p>Zuerst unter Bäumen führt der Weg dann bis fast an die Ruhr. Das Schild von Kilometer 5 lassen wir mit 5:55 min (HF 164 = 88%) hinter uns und Steigung zum Gartenschaugelände liegt vor uns.</p>
<p>Erst gemächlich, wird es auf der Brücke dann heftiger. Erste Läufer gehen, doch wir nicht! Die Schrittlänge verkürzt und die Frequenz erhöht, ist es dieses Jahr für mich kein Problem. Helmut kommt mit den kurzen Schritten nicht klar und muss ziemlich beissen. Nach dem steilsten Stück geht es dann den letzten Rest gemächlich hoch. Wir verlieren auf diesem KM mit 6:26 min (HF 166 = 89%) nur 30 Sekunden.</p>
<p>Klaus als Streckenposten kann uns noch fotografieren und an der Wasserstelle im Gartenschaugelände greift Helmut daneben. Auf meiner Seite sind ein paar mehr Tische und ich kann noch einen Becher für ihn greifen. Nun gehts durch die Gartenschau auf einer kräftesparenden Gefällestrecke wieder runter zur Ruhr. Wir lassen es laufen und sammeln wieder einige Läufer ein. Die Strecke ist hier sehr winkelig, doch bei KM 7 haben wir mit 5:44 min (HF 164 = 88%) einen Teil des Rückstandes wieder wett gemacht.</p>
<p>Nachdem wir einen Hochzeitsgesellschaft passiert haben, geht es direkt auf einem Uferweg wieder Richtung Stadion zurück. Helmut wird langsamer und kriegt einen Krampf im Oberschenkel. Mit schlechtem Gewissen lasse ich ihn zurück und passiere Km 8 nach einem kleinen Anstieg mit 6:00 min (HF 168 = 90%).</p>
<p>Jetzt geht es über verschiedene Brücken zweimal über die Ruhr. Da ich nicht zu knapp unter der Stundenmarke bleiben will, lege ich jetzt etwas an Tempo zu. Komischerweise scheint die letzte Brücke nicht für Läufer ausgelegt zu sein, denn sie schwingt unter den Laufschritten merklich. Mitten auf dieser passiere ich KM 9 mit 5:32 min (HF 173 = 93%).</p>
<p>Jetzt muß ich aber aufpassen, dass ich nicht zu viel Gas gebe. Es juckt mir in den Füssen, da ich merke, dass ich eigentlich noch völlig frisch bin! Aber auf den letzten 500 m siegt die Vernunft und ich laufe die Strecke locker zu ende. Gut, etwas schneller war ich noch, aber kein Schlußspurt! So laufe ich locker mit 5:22 min (HF 175 = 94 %) ins Ziel.<br />
Die Nettozeit ist 58:48 min mit einem Schnitt von 165 bmp = 89% HFmax.</p>
<p>Jetzt erst mal Apfelsaft, Wasser und eine Banane. Dann will ich schauen wo Helmut bleibt und spiele mit dem Gedanken ihm entgegen zu laufen, da ich ihn ja zurückgelassen hatte! Zwischendurch treffe ich noch Björn und Meike wieder, die beide ihr Ziel knapp verpasst hatten.</p>
<p>Plötzlich erspähe ich dann Helmut. Nicht auf der Strecke, sondern neben dem Ziel steht er und hat es trotz der Probleme noch in etwas über 1 Stunde geschafft.<br />
Jetzt noch etwas Flüssigkeit nachgefüllt und dann beschliessen wir, erst mal die Klamotten zu wechseln und dann auf die Suche nach Klaus zu gehen.</p>
<p>Die kurz danach ausgehängten Ergebnislisten bestätigen unsere Handstoppung. Helmut muss den Leihchip noch abgeben und ich streife durch das Stadion und finde Klaus natürlich am Bierstand.</p>
<p>Nachdem die Urkundenausgabe erst für 20:00 Uhr angekündigt wurde, geht die dann doch schon früher los und gegen 20:10 Uhr können wir uns mit unseren Urkunden auf den Heimweg machen.</p>
<p>Un getz noch ma für alle:<br />
Es gibt beim Ruhrauenlauf eine Steigung!<br />
Gut, mir hat sie dieses Mal nichts ausgemacht, aber für Bestzeiten taugt die Strecke nichts!<br />
Nachdem ich letztes Jahr die Strecke ziemlich abgehechelt bin, konnte ich dieses Jahr den Lauf richtig geniessen und er war ein prima Tempotest für Münster nächste Woche!<br />
Ach ja, wer unterwegs nichts trinkt, braucht auch nicht ralfen!<br />
:</p>
<p>PS: Natürlich habe ich vergessen, alle die ich treffe von Regina zu grüßen, was ich hiermit nachhole!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/136/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=136&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Volksbank Münster Marathon 2004</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 13:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab da natürlich was vorbereitet: *klicköffnendateiallesmarkierenkopiereneinfügen* Kurz vorab: Da offline verfasst, fehlen heute die Smileys! Bevor ich jetzt alle mit meinem Bericht langweile möchte ich erst mal eine kleine Dankeshymne anstimmen! Mein besonderer Dank geht natürlich -zum ersten an meinen Spatz Regina, die mein Training mit unermässlicher Geduld ertragen und unterstützt hat! -zum zweiten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=132&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab da natürlich was vorbereitet:<br />
*klicköffnendateiallesmarkierenkopiereneinfügen*<br />
Kurz vorab: Da offline verfasst, fehlen heute die Smileys! Bevor ich jetzt alle mit meinem Bericht langweile möchte ich erst mal eine kleine Dankeshymne anstimmen! Mein besonderer Dank geht natürlich -zum ersten an meinen Spatz Regina, die mein Training mit unermässlicher Geduld ertragen und unterstützt hat!</p>
<p>-zum zweiten an meinen Laufkumpel Charly, der nahezu das gesamte Training mit mir absolviert und mich auch bei den langen Hitzeläufen nicht im Stich gelassen hat!</p>
<p>-zum dritten an den kleinen beigen Donna-Hund, der immer, wenn Frauchen mal nicht da war, mit uns &#8222;Rüden&#8220; die schnellen und die langen Läufe mitmachen musste und selbst bei 30 km nicht schlapp gemacht hat!</p>
<p>-und zum vierten an alle Fori und Forinen, die mir, teilweise auch unbewusst, mit ihren Beiträgen geholfen und mich motiviert haben!</p>
<p>Soviel zum offiziellen Teil!</p>
<p>Jetzt kommen wir zur Vorgeschichte:<br />
Seit ziemlich genau 1 Jahr und 8 Monaten trainiere ich nun auf den Marathon hin! Angefangen hatte alles noch drei Monate vorher, als ich nach relativ wenig Training, etwas hatte ich das Jahr vorher schon gelaufen, aus einer Laune heraus, zusammen mit Vereinskollegen aus unserem Hundesportverein,<br />
den Viertel eines Staffelmarathon bestritten hatte.<br />
Insbesondere durch die dort auch startenden Einzelmarathonis<br />
war ich auf das schmale Brett gekommen, mit zwölf Wochen<br />
Training Anfang Januar 2003 selber einen Marathon zu laufen.<br />
Gott sei Dank machte eine Fersenprellung, die ich mir kurze<br />
Zeit später in Hundesport zu zog und sehr langwierig war,<br />
diesem Wahnsinn direkt ein Ende!<br />
Nach Ausheilung, Informationen in diverser Literatur und im<br />
Internet, ging ich am 01.01.2003 die ganze Sache langsam und<br />
langfristiger an. Wobei für mich langfristig ein Marathon im<br />
Januar 2004 hies! Dabei hatte ich mir zum Ziel gesetzt,<br />
vorher mindestens den HM unter 02:00 h zu laufen.<br />
Diese Ziele musste ich im September 2003 bedingt durch eine<br />
Adduktorenzerrung, die ich mir im letzten Training zur<br />
Deutschen Meisterschaft im Turnierhundsport zu zog,<br />
korrigieren, da ungefär zwei Monate Training ausfielen.<br />
Zum Jahreswechsel 2003/2004 stand dann fest, in Münster gebe<br />
ich mein Marathondebut. Jetzt hiess es also das Training zu<br />
intensivieren, die Umfänge zu steigern und endlich die<br />
2-Stundenmarke im HM zu knacken. Der erste Versuch im<br />
Frühjahr in Saerbeck scheiterte aufgrund mangelhafter<br />
Wettkampfvorbereitung, aber beim zweiten Anlauf in Duisburg<br />
fiel die Marke recht leicht!</p>
<p>Somit stand der intensiven Phase der Vorbereitung nichts,<br />
ausser der Laufwoche in Ehrwald, im Wege! Eine nahezu<br />
lauffreie Woche bescherrte mir noch eine Halsentzündung, aber<br />
ansonsten lief die Intensiv-Vorbereitung ziemlich nach Plan<br />
und verletzungsfrei.</p>
<p>So jetzt noch ein paar statistische Daten, bevor ich zum<br />
eigentlichen Bericht komme:</p>
<p>Gesamtumfang 2003:<br />
183 Einheiten mit 1240 km in 159:54:56 h</p>
<p>davon:<br />
15 Wettkämpfe mit 133,8 km in 13:32:35 h<br />
PB 2003 für:<br />
2 km :00:09:47<br />
5 km :00:25:43<br />
10 km :00:56:07<br />
HM :02:12:45</p>
<p>Gesamtumfang 2004:<br />
142 Einheiten mit 1433,8 km in 166:30:31 h</p>
<p>davon:<br />
12 Wettkämpfe mit 128,1 km in 11:35:42 h<br />
PB 2004 für:<br />
2 km :00:09:44<br />
5 km :00:23:49<br />
10 km :00:55:39<br />
HM :01:57:51</p>
<p>So, und nun mein erster Marathon-Bericht:</p>
<p>Morgens um 05:00 Uhr ist es endlich so weit der<br />
Marathonwecker reist mich aus den letzten Träumen!<br />
Nicht das die Nacht wirklich ruhig und erholsam gewesen wäre,<br />
aber das nützt jetzt auch nichts mehr.<br />
Noch mal eben kurz geschaut, was die anderen gestern abend<br />
noch so im Forum verbrochen haben und zwischendurch die<br />
Kaffemaschine angeschmissen.<br />
Bekanntlich soll man ja beim Marathon nicht ändern, also<br />
besteht mein Frühstück wie üblich aus deinem Stück Kuchen und<br />
zwei Pötten Kaffee. Nebenbei schon mal den Rucksack und den<br />
Kleiderbeutel gepackt und mehrfach den Inhalt auf<br />
Vollzähligkeit kontrolliert.<br />
Fast pünktlich gegen 06:40 Uhr gehts dann los Richtung<br />
Münster. Gegen 07:45 Uhr treffen wir am Parkplatz<br />
Hindenburgplatz ein und ich stelle mit Verwunderung fest,<br />
dass das erwartete Chaos ausgeblieben ist. Fast der gesamte<br />
Parkplatz, insbesondere Parkplätze die nachmittags im<br />
Schatten liegen, sind noch frei!<br />
Also schnell den Wagen abgestellt und erst mal mit Regina und<br />
den Hunden Richtung Kleiderbeutelabgabe auf den Weg gemacht.</p>
<p>Dort sind wir nahezu die ersten!<br />
Unnötig zu erwähnen, dass mein Hydrationsstatus absolut gut<br />
ist und bereits die Hinfahrt einmal zum Ralfen unterbrochen<br />
werden musste, was jetzt in nahezu viertelstündlichem Abstand<br />
wiederholt wird.<br />
Als wir wieder am Wagen sind, mahnt Regina zur Ruhe, doch<br />
damit kommt sie mir jetzt gerade recht! Ich fange langsam an,<br />
meinen letzten dreiviertel Liter Iso in mich reinzufüllen und<br />
die endgültige Schnürrvariante anzutesten. Gegen 08:50 Uhr<br />
ist das dann auch erledigt. Ach ja, meine Banane habe ich<br />
zwischendurch auch noch vertilgt, nur an den Apfel traue ich<br />
mich nicht ran. Aber man soll ja auch beim Marathon nichts<br />
neues ausprobieren!<br />
Während Regina immer noch gemütlich im Auto sitzt, mach ich<br />
mich zum wiederholten male auf den Weg Richtung Pavillon.<br />
Mittlerweile sind auch beide Parkplätze voll und Herrscharen<br />
von Läufern finden sich zu verschiedenen Treffen vor dem<br />
Schloss ein. Während ich mal wieder einen freien Baum suche,<br />
sehe ich Lebowski schon Richtung Schloss laufe. Er ist aber<br />
zu weit weg und quer über den Schlossplatz rufen will ich<br />
nicht. Rechts fällt mir ein geparkter Roller auf. Hatte nicht<br />
Holger erwähnt, mit Roller anzureisen?</p>
<p>Also wieder zurück zum Auto um Regina und die Hunde zu holen.<br />
Dort dann die große Überraschung, naja, eigentlich hatte ich<br />
ihn schon erwartet, Hajott ist mit dem Radel da!<br />
Gemeinsam machen wir uns dann auf den kurzen Weg zum<br />
Treffpunkt. Nach etwas Warten ist dann der Großteil da:<br />
Regina mit Donna und Charly, Hajott, Daggi, Ella, Capella,<br />
Lebowski, Holger, Conni, ctpp, Benedikt mit Freundin und<br />
Dalmi und ich.<br />
Daggi und Ella halten die ganze Gesellschaft im Bild fest und<br />
dann zerstreuen wir uns langsam in unsere Startbereiche, d.h.<br />
Holger und ich ganz nach hinten zum gemeinen Fußvolk.</p>
<p>Die ersten beiden Kilometer wollen wir uns warmlaufen und<br />
dann versuchen mit 06:16 min/km auf 04:30 Uhr anzugehen.<br />
Schneller wird bei dem Wetter, um Start sind es geschätzte<br />
22°C, Tendenz steigend, wohl nicht drin sein.<br />
Pünktlich um 10:00 Uhr dringt auch bis in die letzten reihen<br />
der Startschuss und langsam gehen wird los.</p>
<p>KM1: 06:35 , HF 78 %<br />
Nach ca. 4 min haben wir die Startlinie überschritten und<br />
drücken die Uhren ab. Das Abenteuer Marathon kann beginnen.<br />
Das Feld ist ncoh dicht und in gemütlichem Trab geht es die<br />
B219 runter und dann in Richtung Altstadt.<br />
KM2: 06:14 , HF 78 %<br />
Ein buntes Laufvölkchen ist unterwegs und nach vorne hin<br />
wirds etwas freier. Einige viele scheinen den Ernst der lage<br />
nicht erkannt zu haben und entschwinden nach vorne.<br />
Spätestens ab KM 20 sammele ich die alle wieder ein. Wir<br />
hingegen finden direkt schon unser Tempo. Unsere<br />
Groupietruppe ist hier auch im Einsatz und mit Charly´s<br />
Bellen im Ohr geht wieter.<br />
KM3: 06:16 , HF 77 %<br />
Die Temperaturen in der schattigen Altstadt sind angenehm und<br />
schon jetzt werden wir von den Zuschauern begeistert<br />
angefeuert. Auf der Promenade strömen die Läufer reihenweise<br />
in die Büsche. Na da kann ich mich aber noch beherrschen.<br />
KM4: 06:15 , HF 79 %<br />
Das Tempo ist gleichmässig und angenehm und Holger bremst<br />
meinen manchmal durchkommenden Vorwärtsdrang und wir machen<br />
wieder eine Punktlandung.<br />
KM5: 06:15 , HF 78 %<br />
Jetzt kommt die erste Wasserstelle und eigentlich hatte ich<br />
geplant, bis km10 nichts zu trinken. Aber, was kümmert mich<br />
mein Geschwätz von gestern. Es ist warm und das kühle Nass<br />
steht bereit. Ausserdem will Holger sowieso trinken. Also<br />
einen Becher Wasser und weiter gehts.<br />
KM6: 06:10 , HF 78 %<br />
Hat uns nicht mal Zeit gekostet, nur ist mir jetzt klar, dass<br />
ich das Ralfen nicht mehr bis hinter KM 10 aufschieben kann.<br />
KM7: 05:58 , HF 79 %<br />
Langsam wirds drückend, und ich meine nicht noch nicht die<br />
Temperaturen. Holger beruhigt mich, dass wir nach der<br />
nächsten Wasserstelle wieder auf der Promenade laufen, wo man<br />
es dann laufen lassen kann.<br />
KM8: 06:45 , HF 80 %<br />
Wieder einen Becher Wasser und mit musikalischer<br />
Unterstützung, bei KM3 hatten wir diese Bühne aus der anderen<br />
Richtung passiert, gehts wieder ins Grüne und dieses Mal für<br />
Holger und mich in die Büsche. Viel Zeit verlieren wir aber<br />
nicht.<br />
KM9: 06:08 , HF 79 %<br />
Trotz einer Strassenunterquerung mit der anschließenden<br />
Steigung können wir das Tempo halten, was nicht unwesentlich<br />
an den schattenspendenden Bäumen liegt.<br />
KM10: 06:03 , HF 79 %<br />
Jetzt drehen wir eine Schleife mitten durch die Fußgängerzone<br />
und vorbei an vielen Strassencafe´s, die allerdings nur<br />
schwach besucht sind. Gleich sollte auch der erste<br />
Verpflegungspunkt kommen.<br />
KM11: 06:27 , HF 78 %<br />
Kurz nach KM 10 ist es soweit, endlich der erste &#8222;richtige&#8220;<br />
Verpflegungspunkt und ich kann neben Wasser einen Becher<br />
&#8222;Powerade&#8220; testen. Schmeckt ganz gut und ob´s verträglich<br />
ist, sollte sich bis zum nächsten Verpflegungspunkt schon<br />
zeigen. Wie ich noch so mit meinem Becher weitergehe, sehe<br />
ich, dass es sogar hier schon Cola gibt. Nun ja, egal, das<br />
brauche ich jetzt eigentlich noch nicht. Vorsichtig tasten<br />
wir uns um die Kurve. Ist nicht ganz ungefährlich, da der<br />
Boden, der aus poliertem Granit besteht, ziemlich nass ist.<br />
KM12: 06:14 , HF 81 %<br />
Kurz vor dem Ziel biegen wir links ab und machen uns auf den<br />
Weg, raus aus Münster. Unsere Groupies kriegen wir hier nicht<br />
so richtig mit.<br />
KM13: 06:11 , HF 83 %<br />
Mit musikalischer Untermalung gehts Richtung Aasee. Bevor es<br />
ins nächste Wohngebiet geht, verabschiede ich mich mal kurz<br />
Richtung Aaseeufer und Holger läuft langsam weiter. Nach<br />
kurzem Zwischensprint hole ich Holger wieder ein. Am<br />
Wasserstand kurz einen Becher gelehrt und weiter gehts.<br />
KM14: 06:13 , HF 80 %<br />
Nun queren wir den Aasee und auf der anderen Seite geht es im<br />
Schatten wieder zurück.<br />
KM15: 06:06 , HF 80 %<br />
Gedanklich formuliere ich schon einen Groupieverrissthread,<br />
als sie uns dann doch wieder bejubeln.<br />
KM16: 06:27 , HF 81 %<br />
Dann gibts auch schon wieder Wasser und Iso. Da mir das erste<br />
gut bekommen ist, greife ich auch hier zu. Die Bananen und<br />
die Cola spare ich mir noch für später auf.<br />
KM17: 06:00 , HF 82 %<br />
Jetzt bewegen wir uns Richtung Gievenbeck und der Schatten<br />
wird langsam weniger und das Einsammlen der Schnellstarter<br />
geht weiter.<br />
KM18: 06:26 , HF 83 %<br />
Obwohl die Strecke nun leicht ansteigt, können wir fast das<br />
Tempo halten.<br />
KM19: 06:39 , HF 83 %<br />
Es geht weiter &#8222;bergan&#8220; und langsam macht uns die Sonne zu<br />
schaffen An der nächsten Wasserstelle nehme ich zum ersten<br />
Mal zwei Becher.<br />
KM20: 06:06 , HF 84 %<br />
Auf der Linken seite sehen wir nun die super<br />
Fensterdekoration von Bene´s Freundin. Wir beschließen, beim<br />
nächsten Verpflegungspunkt ausgiebig zu &#8222;frühstücken&#8220;.<br />
KM21: 08:08 , HF 80 %<br />
Kurz nach km 20 kommt er dann. Dieses mal genehmige ich mir<br />
das volle Programm, also ein Wasser, ein Iso, eine Cola und<br />
ein Stück Banane. Holger hängt ein bischen durch aber ichg<br />
denke, dass wird schon wieder. Jetzt geht es kurz vor der HM &#8211; Marke<br />
in einen kleinen Wald. Prima Gelegenheit um mal<br />
wieder einen Baum aufzusuchen.<br />
KM22: 06:09 , HF 84 %<br />
Beim HM zeigt die offizielle Uhr 02:18 an, was für uns<br />
irgendwas um 02:14 heißt. Passt also ganz gut. jetzt geht es<br />
wieder raus in die Sonne und die Duschen nehmen zu. Ich spare<br />
mir diese allerdings auf der gesamten Strecke, da mir das<br />
Wasser einfach zu kühl ist. Bei einem Überholvorgang bleibt<br />
Holger etwas zurück und schließt auch nicht mehr auf. Ich<br />
beschließe kommentarlos sein Angebot, alleine weiterzulaufen,<br />
anzunehmen und lasse Holger zurück.<br />
KM23: 06:25 , HF 87 %<br />
Nächster Wasserstand mitten auf freier Strecke in der Sonne.<br />
Meine nun üblichen zwei Becher wasser gekippt und weiter<br />
gehts.<br />
KM24: 05:41 , HF 88 %<br />
Hier hat die Strecke jetzt etwas Gefälle und ich kann es<br />
laufen lassen. Gleich gibts ja schon wieder Verpflegung.<br />
KM25: 06:24 , HF 88 %<br />
Gestärkt mit dem kompletten Programm an Verpflegung und Musik<br />
im Ohr, geht´s aus Gievenbeck raus, Richtung Roxel.<br />
KM26: 05:56 , HF 89 %<br />
Trotz Sonne, kann ich so gestärkt wieder Gas geben.<br />
KM27: 06:01 , HF 89 %<br />
Jetzt kommen mir auf der anderen Strassenseite die &#8222;Profis&#8220;<br />
schon aus Roxel entgegen. Wieder super Unterstützung an einer<br />
Bühne und mit zwei Bechern Wasser geht es Richtung A1.<br />
KM28: 06:26 , HF 89 %<br />
Auf der anderen Seite ist jetzt schon KM 35 und dort kommt<br />
mir Bene entgegen. Ich finde er sieht noch gut aus, während<br />
ich ziemlich mit der Steigung zur Autobhanquerung zu kämpfen<br />
habe.<br />
KM29: 06:33 , HF 90 %<br />
Bei 28,5 liegt die A1 hinter mir und Roxel direkt vor mir.<br />
KM30: 06:59 , HF 88 %<br />
Am Verpflegungspunkt wieder das volle Programm. Die<br />
angebotene Massage lehne ich aber dankend ab. Noch bin ich<br />
nicht über meine Trainingslänge hinaus und fühle mich gut.<br />
KM31: 05:47 , HF 91 %<br />
Das schlägt sich auch sofort wieder im Kilometerschnitt<br />
nieder. Der eine oder andere Spruch wird noch mit Mitläufern<br />
gewechselt und schon liegt Roxel hinter mir.<br />
KM32: 06:11 , HF 91 %<br />
Jetzt folgt eine völlig unnötige Schleife durch das Umland<br />
von Roxel. Nagut, irgendwie müssen wir ja auf die 42 km<br />
kommen und die Wasserstelle entschädigt und erfrischt.<br />
KM33: 06:54 , HF 89 %<br />
Die Rampe zur A1 ist auf dieser Seite etwas steiler und<br />
kostet doch ein paar Sekunden. Jetzt betrete ich<br />
streckenlängenmäßig auch Neuland, da mein Längster in der<br />
Vorbereitung 32 km war.<br />
KM34: 06:14 , HF 91 %<br />
Der Verkehr auf der Autobahn interessiert mich nicht<br />
wirklich, aber die Wärmeabstrahlung der Fahrbahn kann man bis<br />
auch die Brücke spüren.<br />
KM35: 07:33 , HF 86 %<br />
Nach kurzem Gefälle geht es erst mal langgezogen abwärts<br />
Richtung Münster zurück. An der Verpflegungsstelle wieder<br />
All-Inklusive und weiter gehts.<br />
KM36: 06:22 , HF 91 %<br />
Auf der Gegenfahrbahn sind noch einzelne Läufer unterwegs und<br />
dann kommt auch schon der Besenwagen. Kurz davor wird Einer<br />
auf dem Boden liegend mit Krämpfen behandelt und im Bus<br />
auch einer. Hoffentlich ist es nicht Holger.<br />
KM37: 06:03 , HF 91 %<br />
Jetzt kann ich es wieder schön laufen lassen. Aber ganz so<br />
abwärts, wie auf dem Streckenprofil gehts doch nicht. Münster<br />
hat mich wieder und ich muss wieder Slalom durch die Duschen<br />
der wohlmeinenden Anwohner laufen.<br />
KM38: 07:33 , HF 87 %<br />
Die nächste Wasserstelle wird von mir sensüchtig erwartet und<br />
ich &#8222;bestehe&#8220; auf zwei komplett gefüllten Bechern.<br />
Eigentlich warte ich ja auch immer noch auf den Hammermann,<br />
um ihm richtig Bescheid zu stossen, aber Pustekuchen. Der<br />
scheint mit den anderen genug zu tun zu haben!<br />
KM39: 06:04 , HF 89 %<br />
Wieder gehts runter und es läuft immer noch!!! Auf den<br />
letzten Kilometern liefere ich mir ein kleines Rennen mit<br />
eine zwei Läufern, die zwar etwas langsamersind wie ich, aber<br />
ihre Becher laufend leeren können. Bis zur nächsten Wasser-<br />
oder Verpflegungsstelle habe ich sie immer wieder überholt.<br />
Das ist Balsam fürs Ego.<br />
KM40: 07:07 , HF 89 %<br />
Jetzt wieder Musik und Entertainment und die letzte<br />
Verpflegung. Gut, Banane bringts auf den letzten zwei<br />
Kilometern nicht mehr und so spare ich mir diese.<br />
KM41: 05:54 , HF 89 %<br />
Langsam wird mir klar, dass ich locker durchkomme. Ob jetzt<br />
noch Sub4:30 ist mir im Moment egal, aber das eine oder andere<br />
Tränchen kann ich jetzt gerade noch zurückhalten. Das kann ja im<br />
Ziel lustig werden. Meine Kappe ziehe ich mir schon mal etwas<br />
tiefer in die Stirn, damits später nicht so auffällt.<br />
Ziemlich genau bei 41 steht die Groupietruppe und schreit<br />
sich die Seele aus dem Leib. Fassung bewahren, ferundlich<br />
winken und weiter gehts.<br />
KM42+: 06:52 , HF 94 %<br />
Trotz des Geschreis konnte ich Charly auch noch Bellen hören.<br />
Gerne hätte ich ihn mitgenommen, aber im Zielbereich ist ein<br />
Hund einfach deplaziert. Aus dem ehemals dichten Läuferfeld<br />
ist eine Reihe von Einzelläufern geworden. Es geht aber,<br />
trotz leichter Steigung in der prallen Sonnen immer noch was<br />
und ich kann bis zu Ziel noch ein paar einsammeln. Als ich<br />
von der Rothenburg auf den Prinzipalmarkt einbiege, kann ich<br />
auf der Uhr im Ziel 04:32irgendwas erkennen. Das könnte für mich<br />
ja noch unter 04:30 enden!!! Also jetzt doch noch Endspurt<br />
und es reicht. Handgestoppt 04:29:03 h, offiziell netto<br />
04:29:04 h bei einem HFSchnitt von 84 %.</p>
<p>Ach ja, auf dem zweiten HM war ich auch noch zweimal in den<br />
Büschen, aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr wo!</p>
<p>Die befürchtete Tränenflut ist im Ziel doch ausgeblieben. Ich<br />
bin einfach nur glücklich, kriege meine erste<br />
Marathonmedaille umgehängt und habe nur noch Durst und<br />
Hunger. Das ist aber kein Problem, denn die Versorgung ist<br />
vorbildlich. Wasser, Iso, Cola, Trinkjoghurt, Bananen und<br />
Apfelsinen so viel man will, und ich will!!!</p>
<p>Während ich tinkend und essend die Verpflegungsstände<br />
abgrase, warte ich auf Holger. Ganz so weit hinter mir kann<br />
er ja eigentlich nicht sein. Ich hole mir mein Finishershirt.<br />
Leider muss dafür meine Startnummer eine Ecke lassen. Das<br />
könnte man auch anders regeln, aber egal. Wieder zurück<br />
Richtung Ziel. Regina kommt mit den Hunden so gegen 14:45 Uhr<br />
vorbei. Ich will aber noch etwas auf Holger warten.</p>
<p>Langsam brennt mir die Sonne aber ein Loch ins Hirn, sodass<br />
ich kurz vor drei dann doch den Zielbereich verlasse und im<br />
Gedränge Regina und die Hunde recht schnell finde.</p>
<p>Kurz verlieren wir die Orientierung, aber der Dom ist ja<br />
überall ausgeschildert und wir sind wieder auf dem richtigen<br />
Weg. Regina ist etwas erschreckt als ich auf Nachfrage<br />
erkläre, dass das sicher nicht mein letzter Marathon war.</p>
<p>Kurz vor der kleiderbeutelausgabe dann ein Hallo und da ist<br />
Holger. Leider musste er bei KM 30 aussteigen.</p>
<p>Gemeinsam gehts dann in den Open-Air-Dusche, die superwarmes<br />
Wasser bietet. So erfrischt machen wir uns auf den Weg zurück<br />
zum Treffpunkt. Im Vorbeigehen sammele ich noch kurz meine<br />
Urkunde ein und dann treffen wir auch schon die anderen<br />
wieder.</p>
<p>Super Timming!!! Jetzt nach kurz hin und her gratulliert, den<br />
Weg zum Litfaß erklärt bekommen und Regina und ich machen uns<br />
mit dem Auto auf den Weg dahin, da es sowieso in unserer<br />
Richtung liegt. Kurz vor 17:00 Uhr hat der Wirt ein Einsehen<br />
mit uns und läßt uns ein. Nach dem ersten Weizenbier die<br />
Hiobsbotschaft, dass die Küche erst um 18:00 Uhr aufmacht.</p>
<p>Zwischendurch noch großes hallo, als Buschi überraschend<br />
erscheint. Wenn nicht groupen, dann wenigsten feiern!<br />
Vorher eben noch ein paar Natschos (Danke Ella!)<br />
und dann kommt endlich der &#8222;Ironmann&#8220;-Teller. Super lecker<br />
Spaghetti´s mit Tomaten-Basilikum-und-ichweisnichtwasnoch und<br />
Salat. Bene und Freundin kommen etwas später und werden bei<br />
der Verpflegung fast vergessen!</p>
<p>Nach insgesamt drei Weizen reicht es mir dann. Kurz nach<br />
19:00 Uhr machen wir uns auf den Heimweg!</p>
<p>Insgesamt eine gelungene Veranstalltung und ein super Tag.<br />
Bis auf etwas Muskelkater in den Waden geht es mir super und<br />
heute Abend werde ich sicher meinen<br />
5-km-Laktat-Vernichtungsl-Lauf machen.</p>
<p>So und jetzt reichts erst mal. wer jetzt noch nicht<br />
gelangweilt genug ist, bitte melden, dann lege ich vielleicht<br />
noch etwas detaillierter nach!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/132/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=132&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Röntgenlauf 2004</title>
		<link>http://kemnadelakerunners.wordpress.com/2008/08/06/rontgenlauf-2004/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 13:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen Zusammen! Entgegen erster Erwartungen ist der Bericht doch etwas länger geworden. Nachdem mein ursprüngliches Ziel, die letztjährige Zeit zu pulverisieren vor ungefähr 10 Tagen einer ekeligen Halsentzündung zum Opfer fiel, trat dann gestern, nachdem die Halsentzündung nunmehr entgültig auf dem Rückmarsch ist, Plan B in Kraft, d.h. gemütliche 2:30! Also gestern morgen wie üblich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=125&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen Zusammen!</p>
<p>Entgegen erster Erwartungen ist der Bericht doch etwas länger geworden.</p>
<p>Nachdem mein ursprüngliches Ziel, die letztjährige Zeit zu pulverisieren vor ungefähr 10 Tagen einer ekeligen Halsentzündung zum Opfer fiel, trat dann gestern, nachdem die Halsentzündung nunmehr entgültig auf dem Rückmarsch ist, Plan B in Kraft, d.h. gemütliche 2:30!</p>
<p>Also gestern morgen wie üblich mit 30 Minuten Verspätung aus dem Haus und Regina pulverisiert die letztjährige Anfahrtsbestzeit! Somit sind wir relativ rechtzeitig am Ort des Geschehens und ich habe noch genug Zeit um in Ruhe meine Startnummer abzuholen und die leidgige Bekleidungsfrage zu klären.</p>
<p>Es waren noch nicht alle an der Bushaltestellen aber Walter, Chris, Greeni und Jo tummelten sich dort schon.</p>
<p>Ich also zurück zum Auto und Klamotten an und Klamotten aus. Im Endefekt war es wie fast immer die falsche Wahl, aber ich werde das glaube ich, auch nur im Sommer bei 25°C hinkriegen.</p>
<p>Also zurück zu den anderen. Helmut (Heme45) und Julia (Storm) sind jetzt auch da, und da Flinki auch noch nen Startplatz für den HM bekommen hat, beschließen wir zusammen auf 2:30, bzw. erst mal mit &#8216;nem 7ner-Schnitt zu laufen.</p>
<p>Die Wärmklamotten noch schnell ins Forum-Wechselzonen-Taxi gepackt und dann gings auch schon zum Start.</p>
<p>Wie erwartete gabs wieder ne Startverzögerung. Chris als Staffelstartläufer sortierte sich etwas weiter vorne ein und wir versuchten auf jeden Fall vor die letzten Stöckelschleifer zu kommen, was uns auch fast gelang.</p>
<p>08:35 Uhr und ab geht die Post, bzw. erst mal natürlich nicht, denn Menschenmassen drängen sich vor dem Starttor. Aber langsam setzt sich der Lindwurm in Bewegung und nach ca. 30 Sekunden haben wir die Startlinie passiert. Gemütlich geht los und bei den Röntgenlauf-Ersttätern macht sich nach der ersten Kurve leichte Panik breit. Noch keine 500 m geschafft und man läuft vor eine Wand. Aber das wird schon. Gegenüber dem letzten Jahr keimt bei mir Hoffnung auf, als ich das erste KM-Schild erspähe. Doch zu früh gefreut die ersten 5 Km sind einzeln beschildert und danach wieder nur alle 5 km. Über meine HF brauchen wir garnicht reden, die war konstant ca. 15 Schläge über normal.</p>
<p>Aber gut, die Zeiten will ich euch nicht vorenthalten. Der erste Berg lag also mit 06:55 min/km hinter uns und wir waren voll im Plan. Der zweite brachte genauso eine Punktlandung. Allerdings kam uns auf der anderen Strassenseite schon die Spitze mit Andreas (Brickmaster) entgegen. Wir durften aber noch die Altstadt von Lennep, km3 mit 6:30 min/km, geniesen. Dann ging es wieder hoch und zurück Richtung Sportzentrum. Den Steigung-km schafften wir auch in 6:29 min/km. Helmut musste ganz kurz abreissen lassen, war aber in der Flachstrecke sofort wieder zurück. Andrea machte uns etwas Sorgen, nachdem sie fragte, ob ihre Klamotten vielleicht noch am Sportzentrum wären. Jetzt ging die rasende Fahrt wieder runter Richtung Sportzentrum. Da hies es laufen lassen. In der Kurve unten, konnten wir die Fliehkräfte kaum bremsen und wir sahen gut aus. Das wurde natürlich auch sofort von unseren Groupies bemerkt. Flinki kam uns hier abhanden. Ihrem Ausstieg haben wir nicht so richtig mitgekriegt. Aber wir waren mit 5:40 min/km auch höllisch schnell unterwegs.</p>
<p>Jetzt ging es endlich ins Remscheider Umland. Gemütlich waren wir unterwegs, konnten noch prima schwätzen und die Steigungen auch noch laufend bewältigen. Im Gefälle liessen wir es sowieso laufen. Apropos laufen lassen ) ) . Irgendwie zog mich, genau wie letztes Jahr, der Waldrand kurz hinter km 5 magisch an und das folgende Gefälle in den Wald hinunter lud zum aufholen ein. Also rechts raus und in die Schlange eingereiht. Für Männer war hier umsonst.</p>
<p>Jetzt aber hurtig hinterher. Am Ende der Gefällestrecke hatte ich Julia und Helmut wieder eingeholt. Jetzt kam dann auch kurz drauf die erste Wasserstelle wie bestellt. Neben Tee gabs hier sogar Wasser in den Geschmacksrichtungen kalt und warm! Kam dann gemischt ganz prima!</p>
<p>Weiter ging es auf und ab durchs Remscheider Land. Nach meinem internen Streckenplan sollte jetzt, kurz vor dem Wasserturm, die 10-km-Marke kommen. Endlich wieder eine Zwischenzeit, den gefühlsmäßig sind wir etwas schneller als nach Plan unterwegs. Komisch, vor dem Turm ist keine Markierung. Also einmal rum und dann Richtung Autobahnbrücke. Und dort steht es dann das Schild. Mit 33:24 min hatte ich Recht, aber das Polster können wir später vielleicht noch gebrauchen. Ein Mitläufer stimmt mir zu, dass letztes Jahr die 10er-Markierung 500 m früher stand. Aber was sind 500 m auf so einer Strecke.</p>
<p>Nach dem nächsten Gefälle haben wir ungefähr die Hälfte hinter uns und Julia und Helmut sehen gut aus. Bei mir wirds jetzt langsam etwas schwierig und ich merke die fehlenden Trainingstage und die noch nicht ganz ausgestandene Halsentzündung. Also wird die ganze Sache doch kein Spaziergang um Remscheid.</p>
<p>Nach der nächsten Getränkestelle muss ich mit Helmut noch mal ins Gebüsch und wir beiden alten Männer haben dann etwas Schwierigkeiten wieder zu Julia aufzuschließen. Aber bis zum nächsten Anstieg schaffen wir es dann doch. Irgendwie spinnt mir jetzt der Trampelpfad doch den Wald im Kopf rum, aber ich bringe da wohl irgendwas durcheinander, denn erst mal kommt die nächste Getränkestelle bei km 15. Höllenschnell waren wir mit 30:35 min unterwegs. Helmut muss ich zwischendurch im Ansteig schon mal bremsen, damit er nicht seine Körner verpulvert. Wir sind jetzt so schön vor dem Plan, dass etwas zu viel jetzt zu einem Einbruch auf den letzten KM führen könnte.</p>
<p>Ach ja, km 15 und die Getränkestelle. Wie im letzten Jahr, lag sie äusserst günstig am Anfang einer giftigen Steigung. Also gemütlich mit dem Becher in der Hand diesen Berg erklommen. Im zweiten Stück der Steigung kann Julia sich wieder von uns alten Männern absetzen und Helmut lässt mich auf dem allerletzten Stück auch noch stehen. Aber kein Problem, bergab kriegt ich sie wieder. Der jetzige Abstieg wird ziemlich heftig und hat am Ende auch noch eine Spitzkehre. Doch ich muss Julia und Helmut sagen, es ist noch nicht der schlimmste. Aber der Waldpfad kommt dann jetzt doch bald. Enge, Gedränge und Matsch, karakterisieren diesen Streckenabschnitt. Unglaublich, dass jetzt noch Läufer von weiter hinter kommen und hier hochlaufen. Wir erholen uns im Gehen und sind irgendwann glücklich oben angekommen. Jetzt geht es eigentlich nur noch runter. Aber bevor wir es laufen lassen können, wartet noch ein biestiger Abstieg auf uns. Dieses Mal ist offensichtlich wenigsten das Laub von der Strecke gefegt worden, aber ca. 20 % Gefälle sind trotzdem ziemlich heftig. Aber dann sind wir sicher unten angekommen und können den Rest des Laufes geniesen. Zweimal queren wir noch den Bach, der durch diesen Tal fließt und ca. 1 km vor dem Ziel will uns ein Trommlertrio zu einem verfrühten Schlusspurt verleiteten. Dem könne wir aber noch so gerade widerstehen. Bald ist es geschafft. Das Ziel ist nahe! Einer kleiner Tempoverschärfung von mir kann nur Julia folgen, also nehme ich die wieder zurück. Wir sind zusammen gestartet, zusammen gelaufen und kommen auch zusammen im Ziel an. Auf den letzten zweihundert Metern, als das Ziel zu sehen ist, setzen wir dann gemeinsam zu einem kleinen Zielsprint an und schaffen den HM in 02:17:06!</p>
<p>Helmut hat seinen ersten HM gefinished und Julia hat ein tolles Ergebnis gelaufen, da sie eine flache Bestzeit von 2:15 hatte.</p>
<p>Selbst für mich hat es noch für eine StreckenPB gereicht. Eine Minute besser als letztes Jahr, aber mit viel zu hoher DurchschnittsHF.</p>
<p>Beim ersten Blick auf meine Uhr hät&#8217;s mich fast gerissen, aber 02:10 sind ja nahezu unmöglich. Naja, hab wohl aus Freude über die erstem KM-Schilder bei km 2 meine Uhr noch mal neu gestartet.</p>
<p>Alle sind glücklich und zufrieden und Julia muss sich leider schon verabschieden.</p>
<p>Chris und Jo, unser Abholungskomitee finden wir recht schnell, obwohl die gerade erst vom Umziehen wieder zurück sind. Da noch Zeit genug ist, wollen sie uns erst wieder zum</p>
<p>zurückbringen. Nachdem wir das Navi-System nicht dazu bringen können, uns zum Ausgangspunkt der Fahrt zurückzubringen, lotst uns Chris per Karte. Dort angekommen Helmut und Ralf gegen Greeni und Flinki getauscht und weiter gehts zum Marathonwechselpunkt.</p>
<p>Ich besorge mir erst mal mein Duschzeug und dann unter die heisse Dusche. Anschließend in die Halle und zwei Teller Tortelini verputzt und dann nach draussen zum</p>
<p>um auf die Zielankunft von Jo zu warten. Langsam müsste er ja kommen. Die Verbindung zu den anderen Groupies lässt sich nicht herstellen und so warten Regina und ich alleine vor uns hin. Regina meint dann auch noch Conni hätte nur HM gelaufen und so warten wir alleine auf den Staffel-Jo.</p>
<p>Doch plötzlich, mitten im Waldlaufdurcheinander, kündigt der Sprecher Conni&#8217;s Zieleinlauf an. Super Ergebnis, sie ist bei den Frauen ganz weit vorne dabei und sieht auch nach 63 km noch gut aus!</p>
<p>Jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Gleichzeitig mit dem Erscheinen der Rest-Groupies und Läufer läuft Jo mit 1:38 ins Ziel und alle sind wieder zusammen:</p>
<p>Na gut, Conni ist schon duschen!</p>
<p>Aber in der Halle sind wir dann wieder komplett! Chris schafft es noch so gerade den letzten Teller Tortelini zu ergattern und Donna probiert dann mal einen Schoss</p>
<p>nach dem anderen</p>
<p>aus.</p>
<p>Irgendwann bringen wir auch Chris sein Gehör wieder auf normales Level (Das Mädel konnte wirklich nicht singen, Chris!) und nachdem Olzo noch kurz vorbei geschaut hat, sind alle langsam platt und nach einem Weizenbier geht es dann zurück nach Hause!</p>
<p>Hoffentlich ist das Wetter nächstes jahr auch so gut und auf unsere Mädel-Staffel bin ich gespannt!</p>
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		<title>8. Int. Hellweg Lauf, Unna (HM)</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 19:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[[19.10.05] Verloren….und doch noch gewonnen! Nach einer unruhigen Nacht, wie stets vor WKs, zog ich die Jalousien hoch…..oh Herr, schick Wolken, damit es keine Hitzeschlacht heute wird Doch meine Gebete wurden nicht erhört, so startete ich um 11:30 auf die völlig unbeschattete HM-Strecke. Jublu, mein KLR-Hase, ließ es gleich mächtig krachen mit ner pace zwischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=111&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p><strong>[19.10.05] Verloren….und doch noch gewonnen!</strong></p>
<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p>Nach einer unruhigen Nacht, wie stets vor WKs, zog ich die Jalousien hoch…..oh Herr, schick Wolken, damit es keine Hitzeschlacht heute wird Doch meine Gebete wurden nicht erhört, so startete ich um 11:30 auf die völlig unbeschattete HM-Strecke. Jublu, mein KLR-Hase, ließ es gleich mächtig krachen mit ner pace zwischen 5:15 und 5:25 nach dem Motto: was wir am Anfang rausgehauen haben, können wir hinten ruhig auslaufen lassen! Geplant war allerdings ein 5:40er Schnitt! Dieser schwere Irrtum rächte sich spätestens bei km 10, als die erste Runde beendet war und ich ausstieg Ich war platt wie ne Flunder von der Hitze und wollte auch mental nicht mehr Nach einigen Minuten Rast, viel Wasserauftanken und noch viel mehr Zuspruch meiner Sippe, schnappte ich mir eine volle Trinkflasche und nahm Schweini hart in die Mangel.</p>
<p>Gewonnen!!! Schweini gekillt und wiedereingestiegen Ich redete laut vor mich hin: Du Weichei, die letzten 10 km-chen wirst du doch wohl noch gebacken kriegen und startete nochmal voll durch. Unterwegs überholte ich die langsamen Läufer und sammelte noch ein paar junge Männer ein , die am Ende waren und aufgeben wollten (ne gute Tat an jedem Tag ist angesagt) Bei km 18 bekam ich nochmal Flüüüüüüüüüüüüügel und lief bis kurz vor’s Ziel. Dort kam mir Maybegood von den KLR entgegen (er hatte keine Start-Nr. und sollte mir eigentlich ab 10 km den Hasen machen, durch meinen Ausstieg kam Jublu dann in den Genuss seiner Begleitung) und pushte mich mit einer Endzeit von 2:07:06 ins Ziel.</p>
<p>Fazit: Ich habe das mir gesetzte Ziel von sub 2 Stunden leider nicht erreicht , aber dafür habe ich den Kampf gegen Schweini haushoch gewonnen und bin mit meiner “bescheidenen” Zeit sogar noch 2. in meiner AK geworden (die 1. lief übrigens 1:47!)</p>
<p>@Jublu: Danke dir so sehr für’s Hasen-machen, auch wenn du bitter erkennen musstest, dass auch DU aus ner ollen Frau keinen D-Zug machen konntest</p>
<p>@Maybegood: Schade, dass du ab km 10 mit Jublu schon fortwarst, konntest ja nicht ahnen, dass ich wieder einsteige. Aber die gemeinsame pace mit dir am Schluss war geniaaaaaaaaaaaaaaaaal!! Danke, danke, danke.</p>
<p>@running-turtle: Schade, dass du auch bei km 10 aussteigen musstest wegen der Hitze. Ich wünsche dir demnächst solch einen Schweini, wie den meinigen, der sich mit relativ wenig Aufwand “killen” lässt</p>
<p>@Sajung: Ohne deine aufopfernde “Betreuung” wüsste ich nicht, wie ich bei den Läufen zurecht käme und danke für den ausschlaggebenden “Arschtritt” weiterzulaufen.</p>
<p>@meine Sippe: Danke für eure Liebe und Freundschaft und den Zuspruch!</p>
<p>@Uli, meinen “alten” Laufkumpel: Du bist klasse!</p>
<p>@alle übrigen KLR und Foris: Danke, dass ihr an mich geglaubt habt. Leider konnte ich die in mich gesetzten Erwartungen nicht erfüllen , aber ich hoffe auf bessere Zeiten (und kühlere Witterungen)</p></div>
</div>
</div>
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		<title>8. Int. Hellweg Lauf, Unna</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 19:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[So, frisch gewannt kommt jetzt mein kleiner Bericht zum heutigen HM. Man muß es vorweg schicken: Lünern ist ein Dorf! Mit allem was dazu gehört: Kirche, Grundschule, EDEKA &#8230; und &#8230; keinen großen Parkplatz! Die Straßen um den Start-/Zielbereich waren bereits um 10:15 Uhr alle hoffnungslos überlastet. Hey, klasse, da ist ein Parkplatz ausgeschildert, also [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=100&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, frisch gewannt kommt jetzt mein kleiner Bericht zum heutigen HM.</p>
<p>Man muß es vorweg schicken: Lünern ist ein Dorf! Mit allem was dazu gehört: Kirche, Grundschule, EDEKA &#8230; und &#8230; keinen großen Parkplatz! Die Straßen um den Start-/Zielbereich waren bereits um 10:15 Uhr alle hoffnungslos überlastet.</p>
<p>Hey, klasse, da ist ein Parkplatz ausgeschildert, also den Schildern folgen. Einmal durchs Dorf durch, Ortsausgangsschild und weiter. Ein Bauer hatte seine Wiese zur Verfügung gestellt, die allerdings knapp 4 KM vom Start-/Zielbereich entfernt war &#8211; klasse! Daß es einen Pendel-Ford-Transit gab, haben wir erst hinterher gemerkt &#8230; Also wieder zurück ins Dorf. Mittlerweile hatte Angie angerufen, sie würden uns einen Parkplatz freihalten, Super! KLR&#8217;ler halten eben zusammen!</p>
<p>Jetzt hin die Startnummern abholen: alles wie gewohnt, kleiner Grundschulflur, zwei lange Tische, einer für die Voranmelder, einer für die Nachmelder. Mit den Startnummern sind wir dann zum vereinbarten Foritreffpunkt gegangen: gegenüber der Grundschule, beim kleinen Supermarkt! 10:45 Uhr &#8211; keiner da! Nein, Dirk (Muldarn), wir hatten keine Jacken an &#8211; bei dem Wetter &#8230;</p>
<p>Ja das Wetter &#8230; wir haben doch Oktober &#8230; mann-o-mann. Gefühlte 25 Grad und ich hatte mein Singlet zu Hause gelassen &#8230; na OK, auf zum Start. Meine &#8222;Aufgabe&#8220; war ja, Angie Sub 2h zu ziehen. Die Meute setzte sich in Bewegung und wir liefen zu dritt &#8211; Angie, RunningTurtle, und ich &#8211; zügig los. Jeder KM sollte ja ausgeschildert sein, so stand es in der Ausschreibung! Doch dann kam das erste Schild: ich dachte, watt&#8217;n datt??? Anstelle, wie eigentlich üblich zu schreiben &#8222;KM 1&#8243; usw. stand auf diesen Schildern &#8222;noch 20 km&#8220; usw. So ein Tüddelkram &#8230;</p>
<p>Na ok, die ersten KM verflogen ganz gut. Mal etwas zu schnell für unsere Marschtabelle von 5:40 &#8230; aber es ging ganz nett los. Nach 6 Km meinte Angie, es sei zu warm, das Tempo sei nicht unbedingt ok &#8230; Wir haben dann etwas Schnellheit rausgenommen und haben die erste Runde mit 5:41 (es waren für den HM 2 Runden zu laufen) gefinisht. Angie wollte raus und keine zweite Runde drehen, aber die KLR Groupies haben sie überzeugt, den Lauf fortzusetzen &#8211; Übrigens mit einem kuriosen Erfolg, aber davon wird Angie selber schreiben!</p>
<p>Ok, die zweite Runde bin ich dann alleine angegangen. Diesmal hatte ich jedoch einen Pacemaker: Maybegood hat sich außer Konkurrenz in der zweiten Runde zu mir gesellt. Dirk war frisch, also sind wir mal drauflos gelaufen. Die KM flogen diesmal gut an uns vorbei: zwischen 5:05 und 5:15 sind wir dann auf die zweite Runde gegangen. Ab KM 15 jedoch bin ich dann alleine weiter, weil Dirk noch nicht wieder richtig im Training stand. Aber ganz herzlichen Dank Dirk für Deine Unterstützung, da hast Du bei dem nächsten gemeinsamen HM mehr als einen Gut!!!</p>
<p>Also bin ich die letzten 6 KM alleine weitergezottelt. Aufgrund der Hitze hab ich jetzt ein wenig das Tempo herausgenommen, außerdem gab es auf den letzten KM fast nur Gegenwind. Ich hab mir halt gedacht, mit 5:30 &#8211; 5:40 schaffste die Sub 2h jetzt auch noch und wenn man ins Ziel läuft will man ja gut aussehen und lächeln!</p>
<p>100 Meter vor dem Ziel stand die KLR-Fangemeinde und hat einen Höllenkrach gemacht: Trillerpfeife, Ratsche, Anfeuerungsrufe &#8230; alles zusammen. Das tat richtig gut! Danke an Sabrina, Sajung, Hanni, Ulf, Rolf, Gisela &#8211; die &#8222;Verrückten&#8220; vom gelben Briefkasten.</p>
<p>Ach ja, die zweite Runde des HM bin ich dann in 5:12 gelaufen. Meine Gesamtzeit war 1:55:30 &#8230; Wenn man mal von dem Chaos der Urkundenausgabe und noch ein paar Seltsamkeiten der Orga absieht, war es doch ein hübsches Läufchen, indeed!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kemnadelakerunners.wordpress.com/100/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=100&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Egmond Halbmarathon 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 18:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kemnadelakerunners</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Welkom in Egmond 4:45 Uhr Sonntag Morgen: der Wecker klingelt. Ich muß verrückt sein. Andere Leute schlafen um diese Zeit noch, drehen sich gemütlich um und träumen weiter. Na ja, ich hab es ja so gewollt und sollte mich jetzt auch nicht beschweren. In einer Stunde fahre ich zu Mattes. Wir haben uns über Lauflust [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kemnadelakerunners.wordpress.com&amp;blog=4420080&amp;post=94&amp;subd=kemnadelakerunners&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welkom in Egmond</p>
<p>4:45 Uhr Sonntag Morgen: der Wecker klingelt. Ich muß verrückt sein. Andere Leute schlafen um diese Zeit noch, drehen sich gemütlich um und träumen weiter. Na ja, ich hab es ja so gewollt und sollte mich jetzt auch nicht beschweren. In einer Stunde fahre ich zu Mattes. Wir haben uns über Lauflust in Gelsenkirchen zum 35.Egmond Halbmarathon angemeldet.</p>
<p>Schnell noch mal strecken und einmal kurz umdrehen &#8230; aber es nützt alles nichts, ich muß hoch. Gewisse große und kleine Geschäfte wollen noch erledigt sein. Also hoch den müden Körper. Im Badezimmer angekommen erkenne ich mich trotz der frühen Stunde recht deutlich im Spiegel. Die Geschäfte laufen gut. Meine Frau ist mit mir aufgestanden und hat sich in die Küche geschlichen. Toast mit Honig ist vorbereitet und ein Glas Milch. Ist das Service ? Klasse!</p>
<p>So, nachdem das Toast gegessen und die Milch getrunken ist, geht es in den Keller. Die letzten Sachen packen, alles rein in den Rucksack. Oh, man, was nehme ich mit, kurze Tight, Lauf-Shirt, trockene Sachen für hinterher, natürlich darf ich die Duschsachen nicht vergessen. Soll ich meine Handschuhe einpacken oder wird es nicht kalt &#8230; obwohl an der See &#8230; Mein Rucksack füllt sich langsam, vielleicht sollte ich doch eine größere Tasche wählen? Ach was, es passt alles rein.</p>
<p>Schnell noch mal Geschäftlich Dinge regeln und dann ab in die Dunkelheit. Sonntag Morgens sind die Straßen nicht wirklich belebt. Um 10 vor sechs fahre ich zu Mattes. Ich lasse meinen Wagen bei ihm stehen und fahren mit seinem Wagen weiter nach Gelsenkirchen-Buer. Um 7:15 Uhr fährt der Bus vom Busbahnhof direkt nach Egmond.</p>
<p>Aufgrund der freien Autobahnen sind wir schon gegen 6:30 Uhr in Gelsenkirchen. So müssten die Straßen immer aussehen, das wäre ne Pracht! An einer Trinkhalle am anderen Ende des Busbahnhofes stehen schon oder noch übriggebliebene Fußballfans und lassen ihren Verein hochleben. Man, wie wäre das wohl, dort jetzt mit ner schwarz-gelben Fahne vorbeizulaufen? Das gäbe Bestzeiten auf der Kurzstrecke!</p>
<p>Um kurz vor sieben trudeln die ersten Läufer ein. Wir entscheiden uns, uns aus dem Auto in die Kälte zu den anderen zu gesellen. Kurz drauf kommt auch schon Reiner von Lauflust mit den Startunterlagen auf uns zu. Reiner hatte die kompletten Unterlagen bereits am Samstag in Egmond abgeholt, damit wir dies nicht noch am Sonntag vor dem Lauf hätten machen müssen. Eine klasse Entscheidung! Ca. 80 Umschläge stecken in seiner Kiste, DIN A4 mit einer Menge Inhalt. In Holland scheint es Usus zu sein, zwei Startnummern zu bekommen &#8230; na ja, könnte ja eine verloren gehen &#8230;</p>
<p>Die Unterlagen waren gerade verteilt, da kommt auch schon der erste Reisebus. Zwei Busse waren gechartert. Da fahren also u.a. zwei Läufer aus Unna mit einem Bus aus Borken von Gelsenkirchen nach Egmond, das nenn ich doch mal international. Die mittlerweile große Gruppe verteilt sich auf die zwei Reisebusse. Rucksäcke und Taschen finden genügend Platz im ?Kofferraum? der Busse. Endlich geht es los.</p>
<p>Reiner fährt im ersten Bus mit. Auf geht?s nach Egmond. Der Tag bricht an, das Wetter scheint toll zu werden &#8230; wenn Engel reisen &#8230; Wir fahren über die A2 und die A3 zum ersten Zwischenstop nach Bocholt, hier steigen noch Läufer zu. Auf der Fahrt wird gefachsimpelt, Zeiten verglichen und seine Pläne für das kommende Läuferjahr ausgetauscht.</p>
<p>Wo ist laufen schöner? In Wien, Budapest, Rom? Warum gibt es keinen ?vernünftigen? Veranstalter für Laufreisen? Könnten Reiseveranstalter nicht auch Marathonläufer mitnehmen und erst nach Ende eines Laufes wieder die Heimfahrt antreten? Alles Fragen, die gestellt aber nicht schlussendlich beantwortet werden.</p>
<p>Die Grenze ist nicht mehr weit. Früher hätte es jetzt geheißen ?halten Sie schon mal Ihren Ausweis bereit, wir kommen zur Grenze?. Heute merkt man kaum noch, daß man die Grenze überquert. Die Schilder sehen auf einmal anders aus und auch die Bebauung am Rande der Autobahn, die ja ab jetzt ?Snelweg? heißt, ist eine andere. Wir fahren vorbei an riesigen Industriegebieten, offensichtlich saubere Industrie. Die Bauweise der Holländer unterscheidet sich doch auch merklich von der der Deutschen. Bauen, wie es gefällt.</p>
<p>?Gestern war aber nicht soviel Verkehr, als ich die Startunterlagen abgeholt habe? meint Reiner. Dabei empfand ich den Verkehr als sehr angenehm. Auf den meisten Autobahnteilstücken herrsch Tempolimit 100, da ist es schon von Vorteil, wenn man einen Tempomaten hat. Der Bus hatte einen. Im Verhältnis zu Deutschland, geht es hier scheinbar gesitteter auf den Straßen zu, aber vielleicht auch nur, weil Sonntag ist.</p>
<p>Wir kommen gut durch und sind kurz vor 11:00 Uhr schon in Alkmaar. ?Vor ein paar Jahren sind wir 5 Minuten vor dem Start angekommen, da war die Autobahn gesperrt? Reiner macht uns Hoffnung. Aber dieses Mal gibt es keine Unfälle, keine gesperrten Straßen &#8230; nur ein verlorener Bus. ?Unser? zweiter Bus ist nicht mehr hinter uns. Bis kurz vor Alkmaar sind wir eigentlich immer zu zweit gefahren, aber nun ist nichts mehr zu sehen. Wir halten kurz in einer Haltebucht und telefonieren, Handy sei Dank! Michael, der zweite Busfahrer, ist eine Abfahrt eher rausgefahren und kommt jetzt von Süden nach Egmond über die Landstraße.</p>
<p>?Egmond afgesloten? &#8230; na hoffentlich hat keiner den Schlüssel verloren. Egmond ist für den Touristenverkehr an diesem Tag tabu. Überall Straßensperren. Die Politie hat alles fest im Griff. Wir werden in eine Seitenstraße geleitet und dürfen auf dem Bürgersteig parken, so wie es normale PKWs auch machen. Wir sind lange nicht der einzige Bus, zahlreiche Busse aus allen Richtungen steuern Egmond heute an, Deutsche, Belgier, Holländer &#8230; alle sind gekommen, um 21,097 km durch Egmond zu laufen.</p>
<p>?Der Start wird um eine Stunde verschoben? Hochwasser und die zu langsam einsetzende Ebbe sind ?Schuld?. So bleibt uns noch genügend Zeit, den Ort und die Örtlichkeiten zu erkunden. In der Sporthal sind die Ständer der Aussteller aufgebaut. Hier gibt es alles, was man braucht und auch das andere. Ich hab die Angewohnheit, von jedem Lauf mindestens ein T-Shirt mitzubringen, als Andenken. Diesmal gibt es ein Funktionsshirt in L.</p>
<p>In der Halle wimmelt es von Läufern, die ihre Sachen abgeben wollen oder sich nur aufwärmen. Der kalte Wind bläst mit einer gehörigen Geschwindigkeit. Wir haben jedoch den Vorteil, daß wir unsere Sachen im Bus lassen können. Der Bus steht ca. 15 Minuten vom Start entfernt, so daß es keine Probleme bereitet uns erst kurz vor dem Start umzuziehen.</p>
<p>Mattes und ich erkunden Egmond, schauen uns den Start und Zielbereich an und besichtigen den Strand. Heidewitzka Herr Kapitän, das nenn ich mal Wind! Da weht es einem glattweg die Mütze vom Kopf. Bis kurz vor dem Wasser ist der Sand leider locker und trocken. Na klasse, wenn ich hier rauf laufen soll &#8230;Die ersten Absperrgitter am Strand sind schon in Position gebracht. Hier bei KM 3 fängt der Lauf richtig an: 7 KM am Strand entlang Richtung Süden, bei starkem Westwind &#8230;</p>
<p>Kurz vor 13:00 Uhr gehen wir zum Bus und machen uns lauffertig. Nur, was ziehen wir an? Am Strand bläst der Wind heftig, in den Dünen hingegen wird es sicherlich zu warm, da kein Wind! Ich entscheide mich für ein dünnes, langärmeliges Laufshirt und eine Windjacke, die ich zur Not in den Dünen auch aufmachen kann. Wie sich hinterher herausstellt, eine gute Entscheidung.</p>
<p>Jetzt kann es endlich losgehen. Wir laufen ganz langsam Richtung Start. Ein bischen warm machen vor dem Startschuß kann nicht schaden. Es gibt mehrere Startblöcke, die hier jedoch eher aussehen, wie Startkäfige. Alles abgezäunt mit großen Gittern, wie man sie von Baustellen kennt, die aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden. Die einzelnen Blöcke sind nach Startnummern vergeben. Aus welchen Gründen wir eine so kleine Startnummer bekommen hatten, daß wir in Startblock 1 dürfen, ist mit immer noch ein Rätsel. Auch Reiner konnte dieses Rätsel nicht erklären, wollte aber beim Veranstalter nicht nachfragen, sonst hätte dieser sicherlich alles noch umgeschmissen und wir wären am Schluß gestartet. So hatten wir die Möglichkeit im Startblock mit den Topfavoriten zu starten.</p>
<p>Um 13:30 fiel endlich der Startschuß, jetzt konnte es endlich losgehen. Mattes und ich hatten uns ganz fest vorgenommen, gemütlich zu laufen. Mattes hatte seine Kamera dabei, und wollte eigentlich als laufender Fotoreporter fungieren. Na ja &#8230; aus dem gemütlichen Lauf wurde nichts &#8230; Der erste KM endete bei 4:55 min, was eindeutig zu schnell war. Die beiden letzten KM vor dem Strand versuchten wir etwas herauszunehmen, was uns aber nur bis 5:15 ? 5:20 min gelang. Zwischen KM 2 und KM 3 meinte Mattes auf einmal, Marcel gesehen zu haben, war sich aber nicht ganz sicher.</p>
<p>Jetzt kam endlich der befürchtete Strandabschnitt. Vom gepflegten Asphalt herunter in den weichen Sand. Das bremst! Ca. 200-300 Meter ging es durch tiefen Sand, bis wir endlich auf den etwas festeren Teil des Strandes kamen. Im Verhältnis zu den vorherigen 200-300 Meter, war das schon eine Erholung. Erstaunlicherweise lief es recht gut am Strand, trotz des starken Windes und des weichen Untergrundes. Wir pendelten uns bei 5:30 ein und überholten den ein oder anderen. Ja, auch das war eigentlich zu schnell für unser ursprünglich geplantes Vorhaben eines gemütlichen Laufes.</p>
<p>?Pas op, de kop? Da das Wasser sehr weit auf dem Strand war, mussten wir unter einigen Bauwerken drunter her laufen. Da diese nicht für große Leute gedacht waren, schrien die Helfer unermüdlich, daß wir auf unsere Köpfe aufpassen sollten. Der Strand wurde immer schmaler und teilweise waren es maximal 3-4 Meter, die zum Laufen Platz boten. Die KM vergingen, ich hatte mich schon fast an diesen Laufstil gewöhnt.</p>
<p>Bei KM 10 ging es in die Dünen. Das heißt natürlich auch, wieder hoch durch den tiefen Sand. Die eindeutig schwersten und ungemütlichsten Abschnitte des Laufes. Außerdem ging es jetzt bergan, um die Düne zu erklimmen. Auf dem Scheitel der Düne standen dann auch noch Fotografen und ein Kamerateam. Also, den anstrengenden Anstieg hinauf und noch fröhlich in die Kamera schauen. Der Anstieg schien kein Ende zu nehmen.</p>
<p>Endlich oben angekommen musste es ja auch wieder runtergehen, Freude kam auf! Doch währte die nicht lang, denn von hier oben hatte man jetzt einen tollen Überblick auf die Strecke, die jetzt vor einem lag: Der Weg durch die Dünen! Wenn mir jetzt noch mal einer sagt, Holland sei flach &#8230; der Weg durch die Dünen lässt sich wie eine schlecht gemalte Sinuskurve beschreiben. Nichtsdestotrotz lässt es sich, abgesehen von den Steigungen und Gefällen, sehr gut laufen, der Untergrund ist sehr gemütlich, nicht zu hart und nicht zu weich. Mir fällt spontan ein Hit aus der Vergangenheit ein: ?In The Dutch Mountains?</p>
<p>Bis KM 16 sind Mattes und ich locker auf eine Zielzeit von sub 1.55 h unterwegs. Wie man unschwer erkennen kann, können wir wohl nicht langsam laufen, und wenn, dann nur wenn wir durch widrige Umstände dazu gezwungen werden. Unser Ziel war es eigentlich gewesen, langsam zu beginnen und dann am Ende schauen, was noch möglich ist, einfach zum Ende alles raushauen, was geht!</p>
<p>Der KM 16 war für mich jedoch der Punkt, an dem bei mir auf einmal nichts mehr lief &#8230; Irgendwo hatte der Mann mit den Wadenkrämpfen gestanden und diese verteilt. Man will ja auch nicht unhöflich sein, wenn man schon an einem solch tollen Lauf teilnimmt, dann nimmt man auch gerne Gastgeschenke an. Also her mit so ein bisschen Wadenkrampf, war ja im Preis mit inbegriffen. Mattes versuchte immer wieder mich noch zu ziehen, aber es half nichts. Wenn?s nicht läuft, dann geht?s halt.</p>
<p>Der Zuspruch der Zuschauer wurde mir gerade hier und jetzt bewusst. Obwohl ich des holländischen nicht so mächtig bin, merkte ich doch, wie mir zugesprochen wurde. Gerade in solch einer Phase eines Laufes, sind Zuschauer sehr wichtig, die können einen aufmuntern und neue Kraft geben. Ich hab mehrfach am Rand gedehnt und so versucht die Krämpfe in den Griff zu bekommen. Krämpfe bei einem Halbmarathon sind mir gänzlich neu, das kannte ich bis dato nicht. Den letzten Krampf hatte ich bei KM 38 beim Münster-Marathon, aber der ließ sich ganz einfach durch Dehnen wegbekommen..</p>
<p>Bei KM 20 ging fast gar nichts mehr &#8230; beide Waden begannen gleichzeitig zu krampfen und ich hatte Mühe, einen Fuß vor den anderen zu stellen. Ich bin ganz bewusst gelaufen, habe nur noch auf meine Füße geachtet, hab alles um mich rum kaum noch wahrgenommen. Bewusst auf der Ferse auftreten, so schaffte ich es dann bis zur Promenade. ?Nog 600 meter? ?500 meter? ?400 meter? &#8230;. ?25 meter? diese Schilder gab es wirklich!</p>
<p>Endlich im Ziel! Geschafft. Auf der einen Seite glücklich, es geschafft zu haben, trotz der Krämpfe, auf der anderen Seite enttäuscht ob meiner Zeit von 2:05:08 &#8230; so langsam war ich noch nie bei einem Halbmarathon. Jetzt gab es erst mal den verdienten Lohn für den Lauf: eine tolle Medaille, ein Buch über 35 Jahre Halbmarathon in Egmond, Getränke, und und und &#8230; Trotz der weit über 10.000 Teilnehmer, hab ich Mattes im Ziel an seiner gelben Jacke erkannt. Er stand schon 10 Minuten und wartete auf mich, das nenn ich Freundschaft!!!</p>
<p>Der Weg zurück zum Bus schien länger zu sein, als der Hinweg. Aus den 15 Minuten Hinweg von vor dem Start, wurden bestimmt 30 Minuten (zumindest kam es mir so vor). Als wir dann endlich wieder im Bus waren, musste ich mir erst mal trockene Sachen anziehen. Jetzt konnte ich auch erst mal den Lauf Revue passieren lassen. Ein tolles Erlebnis auf jeden Fall!</p>
<p>Eine Stunde später als geplant, ging es dann endlich wieder Richtung Heimat. Für die Strecke von Egmond bis zur Autobahn, für die wir am Morgen knappe 20 Minuten gebraucht hatten, waren es auf dem Heimweg auf einmal mehr als 70 Minuten. Alles ging nur im Schneckentempo voran, laufen wäre sicherlich schneller gewesen &#8230; aber daran wollte ich jetzt nicht mehr denken.</p>
<p>Endlich wieder in Gelsenkirchen am Busbahnhof angekommen, haben wir uns unsere Sachen geschnappt und mit Mattes´ Wagen schnell Richtung Heimat gebraust. Um 22:00 hab ich dann den Haustürschlüssel rumgedreht und mich auf eine heiße Dusche gefreut!</p>
<p>Fazit:<br />
Ein wunderschöner Lauf in einer tollen Umgebung. Wo bekommt man sonst so viel Abwechselung geboten: Straße, Strand, Dünen, Kopfsteinpflaster &#8230; ?</p>
<p>Egmond Halvemarathon ? Ein Erlebnis!</p>
<p>Ich hab noch eine Rechnung offen in Egmond, 2:05 h für einen HM, das geht nicht, das muß besser werden, demnächst in Egmond!</p>
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